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vielmehr zu rin,« Angriff auf Däiinemark rieth. Diese, begleiteteseinen König nach Pohlen, der, in Verbindung mit dem Churfürstenvon Brandenburg. Friedrich Wilhelm dem Großen (f ,6gz),in einer dreitägigen Schlacht («8. bis 20. Juli i6z6) bei Warschauden König von Pohlen, Johann Casimir, besiegte, nnd ihn nö-tbigle, sein Reich zu verlassen. Jndeß fiel Friedrich III. König vonDänemark, wie Wiangel vorher gesagt hatte, 16L7 auf Allstiftender Holländer und Oesterreichs in Schweden ein, und drang im Her-zoglhum Bremen vor. Wrangel erhielt nun gegen ihn das Com-mando, trieb die Danen zurück, und machte bald so große Fortschrit-te in ihrem eignen Lande, daß Friedrich Hl. sich schon am 26. Fe-bruar 1658 zum Frieden zu Rothschild bequemen, und in demsel-ben Schonen, Holland, Dronthrim, Bvrnhelm und meh-rere andere Dänische Besitzungen an Schweden abtreten mußte. Al<aber Carl Gustav diesen Frieden nach wenigen Wochen brach,mußte Wränget im August 16^8 die Festung Kronen bürg angrei-fen, die sich nach zwanzigrägiger Belagerung ergab; und jetzt erschienWrangel als Admiral der Schwedischen Flotte vor Kopenhagenselbst. Astein Holland schickte seinen berühmten Admiral Op damden Dänen mit einer Flotte zu Hülfe, der, ungeachtet einer blutigenSeeschlacht im Sunde (am »9. Dekoder 16^8), bis Kopenhagen vor-drang. Allein, bei den Bündnissen Brandenburgs mit Pohlen undO sterreich, und bei der Landung dieser gegen Schweden AlliirtenMächte aus der Insel Fünen mußte Wrangel sich ihnen entgegen-stellen; doch bald bewirkten Carl Gustavs plötzlicher Tod (r6üo) nnddir Minderjährigkeit seines Sohnes, Carls XI. einen doppelten Frie-den mit Pohlen zu Oliva (s. dies. Art.), in welchem Preußen miteingeschloffen wurde, und am 6. Juni den Frieden zu Kopenhagenmit Dänncmark, wo denn Schweden Drontheim und Born-Holm wieder an Dänemark zurückgab. Fünfzehn Jahr lang genoßnun Schweden von neuem des Friedens, als es Ludwig XIV. zu e>-nem neuen Kriege gegen Brandenburg und dessen^ Alliirten, Dä» -mark, veranlaßte. Wrangel» wurde, seines hohen Alters ungeach-t>t, das Comwanto einer Armee übertragen, mit der er 1674 inPommern und i» die Neumark einfiel» jedoch bald bcttlagrig ward.Da nun über d!eß Friedrich Wilhelm der Große feinen angegriffenenStaaten mit der größten Erle zu Hülfe kam, die Schweden am >2. Ju-ni 167z bei Rathenau überfiel, und am 18- bei Fechrbellinschlug; so legte Wrangel seine Feldhrrrnstelle ganz nieder, und starbschon im folgenden Jahre, ohne durch die letzter» unglücklichen Vor-fälle, die seine Armee trafen, etwa- von seinem vorherigen Ruhme ver-loren zu haben, da er jetzt aus Altersschwäche und Kränklichkeit nichtim Stande war, einem Gefechte beizuwohiien.
Wrbna (Graf Rudolph von) Oberstkämmerer des Kaisers vonOesterreich, Ritter des goldenen Vli-ßes u. s. w. aus einer böhmi-schen Familie, stieg durch seine Verdienste bis zum Präsidenten derk. k. Hofkammer im Münz- und Bergwesen. Als di« Franzosen >805Wien besetzten , blieb er kaiserlicher Kommissär in dieser Hauptstadt,«ad leistete den Einwohnern durch seinen Elfer und seine Selbstenisa,