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1 (1812) [A - D]
Entstehung
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539
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-uke Eigenschaften; er verehrte nur einen Gott, und suchte die rauhenSitten seines Volks zu mildern.

Dualismus, s. Realismus.

Dubiös (Lat.) zweifelhaft. I) >, bium, 6 ubia, der Zwei-fel , die Zweifel. Dubitiren, zweifeln, ansiehen, ungewiß scyn;z. Bl er dubitirte noch, wozu er sich cntschlicffen sollte.

Dubletten, dubliren, s. OouKlec en, doubliren.Dublin, die Hauptstadt des Königreichs Irland in der Graf-schaft gleiches Rahmens. Sie ist eine wohlgebaute und volkreiche Han-delsstadt, auch die Residenz des Vicekömgs von Irland. Die Haupt«,gaffe, Säckville (Sackwill) genannt, ist eine halbe Englische Meilelang, und eine der prächtigsten in den Europäischen Städten. Sie hateine Universität, ein .Arsenal, einJnoalidcnhospital, eine Handlungs-börse und andre öffeniliche Gebäude und Anstalten. Die dasigcn Kra-mer sind meistens Agenten Englischer Kaufleute, denen sie. jedoch nureinige Proccnte überlaffen. Die Volksmenge beläuft, sich auf 200000,unter welchen aber auch .eine überaus große Anzahl von Armen ist. ^lä u 0, (Franz.) Duck) der Herzog. Duchesse, (Düscheff)die Herzogin, /

D „ 0 «eon, (Franz. Dückatong) eine Holländische Gvidn.'.ch.ze,ju6Rthlr. Dcsgl. eine Französische Silbermünze zu » Thal. 12 Gr. oder rLaubthaler zu 6 Divres.

Duckstein, heißt ein zu Königslutter bei Braunschweig gebrau-tes vorzüglich gutes Weizenbier, welches von dem Du?- oder Tosstei«,aus welchem die Lutter quillt» so benannt ist:

Ductil, (Lat.) was sich in die Lange ziehen laßt ; zähe, dehnbar, streckbar. Duc tili tat, die Zähheit, Dehnbarkeit,

Duderstadt, eine katholische Stadt an der Huhle im Uister-eichsfclde, in deren Umkreis viel Tabak gebaut, wird. Sie war sollstMainzisch, kam aber 1805 an Br -ndcnbura.

Düben, eine kleine Sächsische ^Ladt im Leipziger Kreise ander Mulde mit 1200.Einwohnern. Nicht-<wcst davon ist dieDübcnscheoder Torgauer Haide, in welcher Pechhütten und «in Alaunwerk sind.

Duell, der Zweikampf. Duelliren, sich schlagen, einenZweikampf haben. Duellant, der sich mit dem Andern schlägt; einZweikampfer. -

Duett, (Jtal.) ein Gesang, wo zwei zugleich, bald abwechselndbald zusammen singen; ein Doppelgesang ; auch ein Doppelspiel i wennnahmlich zwei zugleich ein musikalisches Jnstrnnic.ntüspielen..

Dülon, der blinde Flötenspieler, zu Oranienburg an der Hart1796 geboren. Schon in der ersten Woche seines Lebens verlor erdurch einen ungeschickten Augenarzt sein Gesicht; dennoch brachte er essoweit, daß er schon im »Zr Jahre, unter Begleitung seines.Vaters,auf seinen Reisen sich in den vorzüglichsten Orken Deutschlands mitaußerordentlichem Beifall auf der Flöte hören ließ. Auch auf demClavier trug er Seb. Bachischo Fugen mit Prausion und ohne Anstoßvor; ja er componirte auch selbst, indem er, ohne ein Instrument zpgeb «uchen, alles mit der außerordentlichsten Genauigkeit in die FederLic^ .le. Professor Wolke zu Petersburg lehrte zu Anfänge des Jahrs