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von feiner Compssiti'on. ans, wo der kleine Componifl auf den Lischgestellt wurde, um ihn desto besser zu sehen , wenn er den Takt schlü-g'. Das merkwürdigste war, daß dieses Kind die ausgesuchtesten Ac-corde fand, ohne nur ihre Nahmen zu wissen. — Bei der Probe zurOrganistenstrlle an St. Paul, erhielt er 1727 den Preis vor den be,rühmten Rameau, 17,^9 ernannte ihn der König zum Hoforgani-sten an seiner Capelle. Er starb als ein vöjähriger Grris »772.
Dardanarius, hieß ein berüchtigter Kornjude, der Geradeaufkaufte und bis zur höchsten Thenerung liegen ließ, auch nochüber-dieß die Käufer durch falsches Maß und Gewicht betrog. Dardaiia-riat heiß; daher nach dem Preußischen Landrechte: die Verheimlichungund Zurückbehaltung des Getreides wider daS ausdrückliche Staats-Verbot, auch der Gebrauch falschen Maßes und Gewichts.
Die Dardanellen, diejenigen festen Schlösser, welche andem Hrllcsponte (der Meerenge; welche das Meer von Marmorn mitdem Archipel verbindet) immer eines in Europa dem andern in Asiengigenüber erbaut sind. Diese Schlösser beherrschen jene Meerenge,die daher auch den Namen Dardanelicnstraßc, Dardancllencanalführt,und sind der Schlüssel von Constanlinopel.
Darha, D arg, eine große Landschaft in Biledulgcrid in Afri-ka, die besonders reich an Datteln, Indigo und Skraußfcdern ist. Un-ter den Einwohnern befinden sich viele Juden.
Darius, s. Alexander derGroße.
Darmstadt, ist die landgräflich Hessische Residenzstadt undOberamt mit rz Dörfern und 20V00 Einwohnern, evangelischer Re-ligion , in der obern Grafschaft Katzenelnbogen. Die Stadt zählt ge-gen 10000 Einwohner
Dasymeter, (Griech.) ist rin Werkzeug, die Dichtheit derLuft zu messen.
Osts (Las) wörtlich: das Gegebene, d. h. der Inhalt, derStoff, die Angaben; z. B. ich soll für Jemanden eigen Briefschrei-ben , dazu muß ich von ihm die O»'s erhalten; d. h. er muß mir«ngeben, waS ich schreiben soll. Oder ein Schüler soll etwas ausder G>schichte bearbeiten, dazu gibt ihm sein Lehrer die Osts, d. h.die geschichtlichen Umstände, die er zu dem Aufsätze braucht. Osts-ria, ist die päpstliche Pfrundenkammer, welche alle kleinern Pfrün-den , die jährlich nicht über 24 Ducaten eintragen , zu vergeben hat;überdieß auch alle Bittschriften annimmt, untersucht, und wenn derGegenstand erheblich ist, dem Papste zur Entscheidung vorlegt. DmNahnun hat sie ^davon, weil sie omf den Bittschriften dcr Candidatm-aS Osram anmcrkt, unter welchem sie eingelaufen sind. Oats-rius ist der Vorst-Her der Ostaris, welcher allemahl ein Kardinalist. — Datum, die Zeit- und Ortsangabe, welche einem Briefeoder andern Aufsatze beigefügk wird. Unterm gestrigen clsto, d. !^-am gestrigen Tage, w <ista: von h-uke an oder vom Tage der U11-tersch/fft an. Dato schlechthin heißt: am heutigen Tage; z. B. diemir von Ihnen gesendeten Waren find Dato eingctroffen. Da Liren,unterzeichnen, ausstellen, ausfcrtigen, z. B. Ihren schon am »mca-tcscs Monats datirten funterzeichlieten) Brieferhitlt ich erst am sott».