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14 (1847) Sueven bis Viterbo
Entstehung
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558
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558 Vaillant (Jean Foy) Valckenacr (Lndw. Kasp.)

gen gab er in seinenLzinbnlne Imt.inic.io" (3 Vdc., Kopcnh. 170094, Fol.). Diese!Werk und seine in Genauigkeit der Beschreibung und in systematischer Anordnung un-übertroffenenbiclttguie immi-icmme" (3 Hefte, Kopcnh. 1798. 1897, Fol.) machten seinenNamen weltbekannt. Die größte Anerkennung wurde ihm zu Thcil, als er, ebenfalls fürZwecke der Wissenschaft, in den I. >7991899 eine dritte größere Reise nach Paris undHolland unternahm. Die Wahrnehmung, wie sehr das Pflanzcnsystem, welches Linnc un-vollendet gelassen, einer durchgreifenden Berichtigung bedurfte, und wie wenig dafür in spä-teren Ausgaben der Werke desselben gethan sei, bestimmte ihn zu der Herausgabe dermusterhaften, aber leider unvollendetenlüiimnerati» plont-wnm" (2 Bde., Kopenh.18945). Er starb am 24. Dec. 1894. Auch seine Leistungen in der Zoologie sind hoherAnerkennung werth; er lieferte Cuvicr und Fabricius namhafte Beiträge, sowie er auch zumvierten Bande der Müller'schcn'/.onlogia elunicu" beigcsteuert hat. ^

Vaillant (Jean Foy), Numismatiker, war zu Beauvais am 24. Mai >632 geborenund ursprünglich praktischer Arzt. Eist später wendete er sich ganz der Numismatik zu. Ermachte für das königliche Medaillcncabinet große Reisen nach Griechenland, Italien, Agyp-ten und Kleinasicn, wo er Vieles erwarb, und war eine Zeit lang in Algier gefangen. Erftarb als Mitglied der Akademie der Inschriften am 23. Oct. > 799. Seine antiquarischenund historischen Schriften, sämmtlich in lat. Sprache, sind zahlreich und geschätzt. Dahingehörenk^iimiomuta iiiirekt imperntorum, ^»gnstorum et Oriesurum, in cnloniis, nui-vicipiis et urbibus fure lut. cknnatis" (2 Bde., Par. >688; neue Aust-, 1697 , Fol.);^iumismatii imperutoriim ete. a pnpnlis rvm. ilitionis gruece Incpienlilius" (Par. 1698,4.;Amst. 1799, Fol.);Historis Ltolemoeorum, ^egzpti regum" (Amst. 1791, Fol.);k>iumi untigiii somiliarnm Rninsnorum" (3 Bde., Amsi. 1793, Fol.);^r-mcillanimImperium" (2 Bde., Par. >725, 4.);8ele»cii!iirum Imperium" (Haag 1732, Fol.),und die von Baldinus herausgegebenenNumisnmta impsruturum rom. pruestantiom"(3 Bde., Rom >743, 4.).

Vaillant (Scbastien), Botaniker, wurde am 26. Mai 1669 zu Bigny bei Pontoise !geboren. Er mußte nach seines Vaters Willen sich der Musik widmen und war als Jung- "ling einige Jahre Organist. Nebenbei studirte er Chirurgie, nahm dann Dienste im Heereund kam auf solche Weise 1691 nach Paris, wo er unter To urnefort (s. d.) sich sehrbald zum ausgezeichneten Botaniker emporarbeitete. Als Professor am Pflanzcngartenund Mitglied der Akademie starb er am 22. Mai 1722. Sein treffliches Herbarium istnoch gegenwärtig eine Zierde des Museums in Paris. Viele Abhandlungen von ihm ent-halten dieblemoires" der Akademie; ein größeres Werk, daslZotsni«(,n purisiense"(Leyd. 1727 , Fol-, mit 399 Kpftn.), wurde von Borrhaave nach V.'s Tode herausgege-bcn. Tournefort gab einer Pflanze den Namen Vsilluntis.

Valckenaer (Ludw. Kasp.), Holland. Philolog, geb. am 7. Juni 1715 zu Leeuwar-den, widmete sich zu Franekcr außer der alten Literatur zugleich den philosophischen und theo-logischen Wissenschaften, erhielt im I. 1749 das Conrectorat zu Campen, wurde >741Professor der griech. Sprache zu Franekcr und später zu Leyden, wo er am 14. Marz 178östarb. Für die Verbreitung der humanistischen Studien wirkte er überaus fruchtbar theilsdurch sein« lehrreichen mündlichen Vorträge, theils Lurch eine Reihe trefflicher Schriften, in sdenen er mit gründlicher und vielumfassender Kenntniß der Sprachen und Alterthümer eineseltene Bescheidenheit verband und als Kritiker durch glückliche Combination und gemäßigteBesonnenheit sich auszeichnete. Von letzteren erwähnen wir die neue Bearbeitung von demWerke des llrsinusVirgiliu» cum scriptoribus graec. oollntus" (Leeuward. 1747); dietrefflichen Ausgaben des griech. Gramniatikers Ammonius (Leyd. 1739, 4.; wiederholt,Lpz. > 822), der?bnenizsse" (Franek. 1755,4.; neueAusg., Leyd. 1797 und 1892,4.;wiederholt, 2 Bde., Lpz. 1824) und desUipp-ihtus" deS Euripidcs (Leyd. >768, 4.;wiederholt, Lpz. 1823), nebst dervistribe in Luripillis perilitornm tlrsmstum relchuiss"(Leyd. 1767; wiederholt, Lpz. 1824); ferner derBriefe" des Phalaris(Gröning. >777,4.; neue Ausg. von Schäfer, Lpz. 1823) und derIdyllen" des Theokrit (Leyd. >779und 1781; neue Prachtausgabe von Schäfer, Lpz. 1819, Fol.). Auch lieferte er «ine» rei-chen Schah von Anmerkungen zur Ausgabe des HerodotuS(s. d.) von Wesseling, und