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12 (1847) Regalien bis Schottische Philosophie
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749
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Schottenklöster Schottland (Geographie und Statistik) 749

(-' Bde., Gotha 181 -1); dieNeue Sammlung geistlicher Reden und Homilien" (Jena1822) und dieNeue Auswahl von Homilien" (Jena l 8.10) und viele einzelne, nnl sorgfäl-tiger Berücksichtigung der in seiner Theorie der Homiletik ausgestellten Regeln gearbeiteteGelegcnheitSpredigten angesehen werden. Nach seinem Tode erschien eineSammlung aus-erlesener Predigten" (Lpz. 1837) und von Danz herausgegeben seine AbhandlungÜber dieAuthenticität des kanonischen Evangeliums nach Matthäus benannt" (Lpz. 1837). Vgl.Danz,Hcinr. Aug. S. nach seinem Leben, nach seinem Charakter und seiner Wirksamkeit"(Lp;. >830). Von seinen Leistungen als Director des Predigerseminars in Jena gibt die vonihm herausgegebcneDenkschrift des homiletischen und katechetischen Seminars" (181634) erfreuliche Kunde.

Schottenklöster werden die von schot. und irländ. Mönchen, welche im 6. und 7.Jahrh. als Missionare nach dem Continent herüberkamen, namentlich in Süddeutschlandgegründeten Benedictinerklöster genannt. Noch jetzt gibt es dergleichen, z. B. in Ncgens-burg und Wien.

Schöttgen (Christian), ein verdienter Philolog und Historiker, geb. >687 zu Wur-zen, studirte in Leipzig, wurde l7 >6 Rector an der Schule zu Frankfurt an der Oder, >719zu Groningen und 1728 Rector an der Kreuzschule zu Dresden, wo er >75> starb. Vonseinen philologische» Arbeiten erwähnen wir die Ausgabe» von des Lambertus BosLI-lipses Frsccse" (Lpz. >713; 3. Aust-, 1742) und von Pasor'sI-exicon msnusle >lov.Test." (Lpz. >716); dieUnrse llekr. et tslimiäicse cke Uessis" (Dresd. 1733; 2.Aust.,1742, 4.)und dasDexicon grsec.-lst. in l^ov. Test." (Lpz. 1746; herausgegeben vonKrebs, 1765, und vonSpohn, >790). Weit wichtiger aber waren seine historischen Arbeiten,die noch gegenwärtig nicht zu entbehren sind. Dahin gehören seineHistorie der StiftsstadtWurzen" (Lpz. 1717); seine mit G. Chr. Kreysig (s.d.) herausgegebeneDiplomatischeund curicuse Nachlese zur Historie vonObcrsachsen" (>2Thle., Dresd. und Lpz. 173033)und dieDiplomstic» et scriptores llistorise gern,, mstlii sevi" (3 Bde., Altenb. 175360, Fol.); dieGeschichte Konrad's des Großen von Wettin"(Dresd. 1745); dasIn-ventsriuni cliplomsticiim tiistorise 8»xonise siiperioris" (Halle >747); dieGeschichteWiprecht's zu Groitzsch" (Negensb. 1749) und mehre kleinere Schriftchen, die nach seinemTode von Grundig alsOpusculs ininors vsris, llistorise saxon. cspits illustrsiitis"(Lpz. >766) zusammen herausgegeben wurden.

Schottland, früher ein selbständiges Königreich, das gegenwärtig die nördliche Hälftedes Königreichs Großbritannien (s. d.) bildet, ist gegen Westen vom Atlanischen Meere,gegen Norden und Osten von der Nordsee umflossen und gegen Südwestcn und Süden mitEngland durch einen I6M. bpeiten Landrücken verbunden, wo der nach Westen fließendeTweed und der nach Osten fließende Esk sowie das dazwischen liegende Chcviotgebirgc dieGrenze bezeichnen. Der Flächenraum des Landes umfaßt mit den dazu gehörigen drei In-selgruppen, den Hebriden (s.d.) gegen Westen, den Orkadischen Inseln (s.d.)gegen Norden und den Shetland-Inseln (s. d.) noch höher gegen Norden, >467 IHM.Nach Verschiedenheit der Gesittung, Abstammung und Sprache der Bewohner, wie sie na-mentlich bis um die Mitte des > 8. Jahrh. sich zeigte, zerfällt das Land in zwei großefür die Geschichte des Landes wichtige Theile, die Niederlande (Towlsncks) und die Hoch-lande (Diglllsnlls), deren Grenze durch das breite Thal des Clyde und Forth bestimmtwird. Die Niederlande oder daS südliche S. haben ungefähr die Bodenverhältnisse undProductionsbeschaffcnheit Englands, nur ist das Klima etwas rauher, dafür aber auchheiterer. Die Hochlande oder das nördliche S. sind dagegen ein baumloses, ödes, wenigbevölkertes Land, von rauhem, jedoch mehr feuchtem, nebeligem und stürmischem als kal-tem Klima, auf dessen vielen Gebirgen fast nichts als Haidekraut wächst- Nach der natür-lichen Beschaffenheit des Bodens dagegen zerfällt S. in drei auffallend verschiedene Theile,in Südschottland, Mittelschottland und Nordschottland. Südschöttland bildet ein großes,ziemlich zusammenhängendes Plateau von etwa 18002000 F. mittlerer Höhe, über dessenallgemeine Fläche nur stellenweise einzelne Gipfel und Bergzüge, wie die Cheviotberge aufder Grenze von England, die Lowthers in Lanark, die Berge von Ettrik, Narrow, Criffelund Cairnsmuir in Ealloway, sowie die Lothiairs, Lammermuir und die Berge von Pent-