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mir Espartero, dessen letzte Züge und Schicksale in Spanien er theilte, am 30. Juli in Ca-di; nach England sich einzuschiffen. Seitdem lebte er theils in diesem Lande, theils auf demContincnt. — Sein Bruder, Antonio van H., kämpfte ebenfalls in dem span. Befrei-ungskriege gegen die Franzosen und dann gegen Don Carlos. Im I. 1838 übernahm erdas Kommando der Armee des Centrums, wurde aber sehr bald, da er in Unthätigkeit ver-harrte, wieder abgelöst. Er stieg bis zum Marescal del Campo und Chef von Espartcro'sGcneralstab, wurde aber ebenfalls mit in des Letztem Sturz verwickelt und flüchtete mitihm nach England.
Halesus, ein Lapithe,wurde vom Centaur Latreus bei der Hochzeit des Pirithoos(s. d.) getödtet. — Halesus, ein alter italischer Heros, nach Virgil der Sohn eines Wahr-sagers, nach Andern ein natürlicher Sohn des Agamemnon, soll vom Evander getödtetworden, nach anderer Erzählung nach der Ermordung seines Vaters Agamemnon nachItalien gezogen sein und daselbst Falisci oder nach Silius Jtalicus Alsium erbaut haben.
Hülevy (Jacq. Fromental), einer der ausgezeichnetsten sranz. Componisten, geb. zuParis am 27. Mai I7S9 von jüd. Altern, kam im zehnten Jahre als Gesangschüler in dasKonservatorium. Bald zeigteer auch Anlage zum Pianofortespiel, doch behielt in derFolgesein Talent für Composition das Übergewicht, in welcher er unter Berton's und mehr nochCherubini's Leitung eine strenge Schule durchmachte. Im I. l8lS erwarb er durch eineCantate „Herminia" den ersten Preis, ging nun auf Kosten der Regierung zwei Jahrenach Italien und beschäftigte sich namentlich in Rom unter Boini's Leitung mit dem Stu-dium der altital. Musik. Schon vor seiner Reise nach Italien hatte er eine Oper „I-es Lo-kemiennes" geschrieben, allein weder diese noch zwei andere seitdem vollendete vermochteer, der Concurrenz und Cabale gegenüber, zur Aufführung zu bringen. Endlich gelanges ihm mit der Oper „I/artissn", die l 827 im Theater Feydeau in Scene ging. Die Bahnwar nun gebrochen, der Erfolg indeß bei dieser, wie der Gelegenheitsoper „I.e Roi ot I«datelier", wenig bedeutend. Erst seine Oper „önri" (1829), in welcher die Malibran dieHauptrolle gab, hatte einen namhaften Erfolg und erhielt sich längere Zeit auf der Bühne.Er lieferte nun nacheinander mehre kleinere komische und Balletopern („Alsaon I^escaut",„l.a tenlation", „Vella", „1.8, lungue musicale", „l-es Souvenirs <le I.allsur"), durchdie er mehr und mehr in der öffentlichen Meinung sich befestigte, doch bedurfte es noch einerbesondern Gelegenheit, um dieselbe entschieden für sich zu gewinnen. Herold, der Comxo-nist des „Zampa", war gestorben, und H. erhielt den Auftrag, dessen unvollendet hinter-lassene Oper „I-ouäovic" zu vollenden. Obwol diese Oper zuerst unter Herold's Namen inScene ging, so wurde es doch bald bekannt, daß der größte Theil der Musik, und gerade diewirksamsten Nummern, H.'s Arbeit waren. Die Oper hatte auch außerhalb Frankreichsbedeutenden Erfolg, und mit größerm Vertrauen ging nun H. an die Composition seinesbedeutendsten Werks „Die Jüdin" (>833), dem später nur die Glanzoper „Guido undGinevra" an Erfolg, kaum aber an wirklichem Kunstwerk gleichkam. Mit nicht geringer»!Glück wußte er das leichte, heitere Genre in der Oper „Der Blitz" zu behandeln. Minderentschiedenen Erfolg hatten seine folgenden Opern, wie „I-es treibe" und die neueste„Oksrles VI", die gleich seinen Clavier- und Kirchencompositionen außerhalb Frankreichsnicht bekannt geworden sind. Er war inzwischen 1827 Lehrer am Conservatorium undAccompagnist auf dem Clavier in der ital. Oper, 1829 Director des Gesangs bei der großenOper, 1833 an Fetis'Stelle Lehrer der Composition am Conservatorium und 1836 alsNeicha's Nachfolger Mitglied der Akademie und des Instituts geworden. Im Allgemei-nen ist H. mehr ein Kind seiner Zeit, als daß er neue eigene Bahnen eingeschlagen hätte.Er steht Auber und Herold an Originalität nach; an Wissenschaftlichkeit und Vielseitigkeiterscheint er ihnen überlegen. Seine Instrumentation ist reich und wirkungsvoll und in„Guido und Ginevra" ein Einfluß Meyerbeer's kaum zu verkennen.
Haliartus, eine im Älterthum nicht unbedeutende Stadt Böotiens, am südlichenUfer des Kopaischen Sees, in der Nähe des heutigen Mäzi, wurde schon frühzeitig, zuerstin den Perserkriegen durch das Heer des Zierxes, nachher im zweiten macedon. Kriege vonden Römern zerstört.
Halifax, die befestigte Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft des brit. Gouver-