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10 (1846) Moskau bis Patricier
Entstehung
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747
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kristor liäo Patagonien 747

trat cr in das Generalconseil der milden Stiftungen, und das Wahlcollegium von Parisschlug ihn mehrmals als Senatscandidatcn vor. Napoleon, der in ihm den Anhänger derBourbons fürchtete, nahm ihn endlich 1809 in den Senat auf. P. zeigte sich indessen fei»ner Stellung treu und verweigerte sogar 18l 4 als Sccretair des Senats seine Mitwirkungbei der Absetzung des Kaisers. Dessenungeachtet erhob ihn Ludwig XVIll. zum Pair vonFrankreich, welche Würde er nach der zweiten Restauration behielt. Er versah hierauf dasAmt eines Sccretairs dcr Pairskammer vier Jahre hindurch und benahm sich als gemäßig-ten Royalisten, wicwol seine politische Wirksamkeit und sein Einfluß nie bedeutend waren.Nachdem er bei der Thronbesteigung Karl's X. zum Staatsministcr ohne Portefeuille er-hoben worden war, erhielt er l 829 an Dambray's Stelle das Kanzleramt, das er nach derRevolution von >830 niederlegte. Seitdem widmete er sich in Zurückgezogenheit lediglich' seinen wissenschaftlichen Arbeiten, bis er 1834 zum Vormund der Kinder des Herzogs vonBcrri ernannt wurde, deren Güter in Frankreich er bewahren sollte. Er starb am 29. Sept.1840. Außer den Preisschriftcn hinterließ cr eine'I'bänrie Oes lois pensles" (2 Bde.,Par. 1 790) und eine ausgezeichneteüistoire Oe ia legislation Oes snciens" (11 Bde.,Par. >83037). Auch besorgte er die Herausgabe von Bd. 1319 derOrOonnancssOes 10,8 OoVrance". Sein Sohn Amcdc'e Dav., Marquis de P., geb. am 2. Jan.1791, trat noch während des Kaiserreichs in die Verwaltung und erhielt mit der Restaura-tion die Stelle eines Kammerherrn und Requetenmeisters im Staatsrath. Seine dichte-rischen Talente verschafften ihm >823 den Eintritt in die Akademie. Seit der Julirevolu-tion zog er sich gänzlich aus dem öffentlichen Leben zurück und widmete sich der Literatur.Zum Theil anonym, erschienen von ihmI-es troubsOnurs", ein Gedicht (Par. 1813);

politique Oe Henri IV" (1815);l,es Normans en Italie", ein Gedicht (1818);Vlegies" (1825);l,u cbute Oe I'einpire grec" (1828);kaoul Oe kelleve" (1834)undLrsrO 0» Obütelet" (1836).

kn8tor liäo, ein Gedicht vonGuarlni (s. d.).

Pästmn, eine griech. Stadt in Lucanien, in der heutigen neapolitan. Provinz Prin-cipato citeriore, südlich vom Flusse Silarus (Sele), unweit des Berges Alburnus, nahean dem Meerbusen, der von ihr sinns kaestsnus (jetzt gollo Oi Salerno) hieß, gelegen, wareine Pflanzstadt von Trözeniern und Sybariten, vermuthlich um das I. 520 v. Ehr. ge-gründet und von ihnen Poseidonia zu Ehren des Poseidon genannt. Als sich der luca-nische Staat durch die Samniten bildete, kam die Stadt unter ihre Herrschaft, und derName wandelte sich um; aber lange bestand die wehmüthige Sitte, daß die alten Bürgeran einem feierlichen Tage im Jahre sich in griech. Sprache an den alten Namen und diealte Freiheit erinnerten. Unter der Herrschaft der Römer sank die Blüte der Stadt, obwolsie 273 eine Colonie hinsendeten, aber der Blumenreichthum, namentlich die jährlich zwei-mal blühenden RosenvonP. wurden von den röm. Dichtern fortwährend gefeiert. DerRest der Stadt wurde im 10. Jahrh. durch die Araber verbrannt, und in der ungesunden,versumpften und fast verödeten Gegend liegt jetzt ein kleines Dorf Pesto oderPesti.Prächtige Ruinen aber haben das Andenken an die alte Stadt erhalten; berühmt sind we-gen der schönen Säulen der größere Tempel des Poseidon, ein Muster altdorischer Bauart,ein jüngerer Tempel der Demeter und eine Stoa oder Säulenhalle, gewöhnlich Basilica, genannt; die Reste der Stadtmauer zeigen einen Umfang von einer halben Meile; auch an-tike Gräber mit Grabgemälden und Gefäßen, sowie Münzen wurden hier aufgesunden.

Patagonien, das südliche Ende Südamerikas, zwischen dem Rio negro und derStraße Magalhaens, ist 240 M. lang von Norden nach Süden, 120 M. breit und hat un-gefähr 18000 IHM. Flächeninhalt. Der Bodenbildung nach zerfällt es in zwei ungleicheTheile, ein langsam und in parallelen Stufen von der Ostküste bis zu den Anden aufstei-gendes, der jüngsten Sandsteinformation angehörendes Land, ohne Quellen und daher meistohne Vegetation, und die nirgend über 7000 F. sich erhebende Kette der Andes, die nachdem Stillen Meere hin schroff abfallend, durch tiefe Buchten eingeschnitten oder am FußeH in Inseln aufgelöst, an die vorweg. Küstenbildung erinnert. Sic gehört dem Urgebirge an,besteht zum Theil aus den größten aller Basaltbildungen, ist oft weit hinab mit Gletschernheladen, aber reich gn Wasser und theilweise gut bewaldet. Das Klima ist veränderlich,