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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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728
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728 Levezok» Leviten ^

Als ein Anhänger der Philosophie der Encyklopädisten mit Diderot bekannt, wurde er durch >'dessen Empfehlung Professor der schönen Wissenschaften an der Cadettenschule in Peters-bürg. Hier lernte er mit großem Eifer und in kurzer Zeit die russ. Sprache, studirte dieQuellen der russ. Geschichte und gab, als er 178» nach Frankreich zurückgekehrt, seinelli-stoire lle kiissie" (7 Bde., Par. 1782; neue Ausl., 8 Bde., l80»; 4. Ausl., mit Malte-brun's und Depping's Noten und Fortsetzung, 1812, nebst Atlas) heraus. Sie war daserste Werk, welches die bisher in Frankreich fast ganz unbekannte russ. Geschichte behan-delte; auch verdient sie das Lob lehrreicher Gemeinnützigkeit und anspruchslos gefälliger !Darstellung. Bald darauf wurde er Mitglied der Akademie der Inschriften und Professor !am College royal; auch nachher Mitglied des Instituts. Er starb zu Paris am 12. Mai !1812. Von seinen historischen Werken nennen wir nochs-a brsnee sons Iss einq Pre-miers Vklloi«" (4 Bde., Par. 1787),üistoire criticzue lle la repnblilpie rom." (3 Bde.,

Par. I8»7) undLtull'es lle l'tllstvire ancieone et lle I'tüstoire lle !s <7rece" (5 Bde.,

Par. 1811). Auch übersetzte er den Thucydides (4 Bde., Par. >79597).

Levkzow (Jak. Andr. Konr.), ein um die Aufklärung der Mythologie und altenKunst verdienter Gelehrter, geb. zu Berlin am 3. Sept. 177», erhielt auf dem KäsigenGymnasium seine erste Bildung und studirte zu Halle anfangs Theologie, dann unterF. A. Wolf Philologie. Im I. 1797 wurde er an dem Friedrich-Wilhelms-Gymnasiumzu Berlin angestellt und >8»4 Professor der Archäologie an der Universität. Nach Nieder-legung dieses Amts bekam er >804 dieDirection der Kunstabtheilung des königlichen Mu-seums, die er bis an seinen Tod, am > 3. Oct. > 833, mit Auszeichnung verwaltete. Unterseinen mannichfachen Leistungen auf dem Felde der Mythologie und Archäologie, das ermit besonderer Vorliebe und mit Geist bebaute, erwähnen wir außer den Beiträgen zuBöttiger'sAmalthea" die AbhandlungenÜber den Raub des Palladiums auf geschnit-tenen Steinen" (Berl. 18»2) undÜber den Antinous, dargestellt in den Kunstdenkmä- *lern des Alterthums" (Berl. 18»8). Weniger befriedigten seine rein philologischen Stu-dien, wie die Ausgabe der Rede Cicero'sUrc, ^rckia poeta" (Berl. 1823) beweist, undebenso fehlt seinen dramatischen Dichtungen, in denen er sich in seiner später« Lebenspe-riode versuchte, zwar nicht das künstlerische Gepräge, wol aber die höher« Begeisterung.

Leviathan heißt in der talmud. Sage der Fisch, den einst der Erzengel Gabrielüberwältigen wird.

Levita, eigentlich Elia Levi BenAscher, zubenannt Bachur, einer der größtenhebr. Grammatiker unter den Juden und durch seine Leistungen der Lehrer der gesammtenchristlichen Welt, wurde um > 472 im südlichen Deutschland oder in Italien von einer deut-schen Familie geboren. Er wendete sich früh dem Studium der heiligen Schriften, derhebr. Sprache und der Masora zu. Von Padua, wo er schon I5»4 lehrte, ging er 15»9,nachdem er bei der Eroberung der Stadt alle seine Habe eingebüßt hatte, nach Venedig undvon da >712 nach Rom, wo Cardinal Egidio sein Schüler und Gönner wurde. In Nomtraf ihn 1.727 abermals das Unglück, nach der Eroberung der Stadt von den Kaiserlichenausgeplündert zu werden, worauf er abermals nach Venedig ging. Die Einladungen welt-licher und geistlicher Fürsten, selbst die des Königs von Frankreich, schlug er aus; dochfolgte er >54» dem Rufe des Paul Fagius nach Jsna, wo er mehre Schriften verfaßteund druckte. Jndeß kehrte er doch nach wenigen Jahren zu seiner Familie nach Venedigzurück, wo er 1549 starb. Seine wichtigsten Schriften sindBachur", eine hebr. Gram-matik (1518);Meturgeman", ein Wörterbuch über das Targum (1541) undMasoretHa-Masoret" (1538; deutsch von Semler, 17 72). Er hatte die Gmugthuung, noch beiLebzeiten fast alle seine Werke ins Lateinische übersetzt zu sehen, von Münster, Fagius u. A.

Leviten hießen bei den Juden im weitern Sinne alle Nachkommen Levi's, die einenbesonder» israelit. Stamm ohne Ackerbesitz bildeten; im enger« Sinne aber die Mitgliederdieses Stammes, welche nicht zu der Familie Aaron's gehörten. Sie hatten die Priesterbei allen denjenigen heiligen Handlungen im Tempel zu unterstützen, die nicht am Altäreund mittels des heiligen Geräths verrichtet wurden. Ihr Einkommen bestand in dem Ze-henten und statt des Stammgebiets waren ihnen 35 in den Stämmen zerstreut liegendeStädte zugewiesen. Übrigens scheint die völlige Ausbildung des Leviteninstituts und die