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ßen und gerechten Hoffnungen erfüllte» sollte nur von kurzer Dauer sein. Der Prinz starbam 28. Mär; 1835 an der Halsbräune. — Max. Eugen Ios. Napoleon, nach demLode seines Bruders Herzog von L., wurde am 2. Oct. >817 zu München geboren. Un-ter der Fürsorge seiner Mutter erhielt er eine vortreffliche Erziehung und wissenschaftlicheAusbildung. Sein Oheim, der König Ludwig von Baiern, sandte ihn 1837 zu dem großenCavalcricmanoeuvre, das der Kaiser Nikolaus von Rußland bei Wosnosensk veranstaltete.Hier wurde er von der kaiserlichen Familie mit Auszeichnung ausgenommen, und als > 838die Kaiserin von Rußland mit ihrer Familie in Kreuth bei Tegernsee eintraf, knüpfte sichdas Verhältnis! noch enger. Der Prinz reiste am 16. Oct. nach Petersburg ab und verlobtesich am 3. Nov. mit der Großfürstin Maria, der ältesten Tochter des Kaisers. Die Ver-mählung fand hierauf am 13. Juli 1839 statt, und am nächsten Tage erschien ein kaiserli-ches Manifest, das dem Herzoge, dem Adoptivenkel Napoleon's, das Prädicat KaiserlicheHoheit beilegte. Zugleich wurde die junge Herzogin reich ausgestattet und ihr Gemahl zumruss. Generalmajor erhoben. Die Kinder aus dieser Ehe sind M a r i a M a x i m i l i a n o w n a,ged. 1831, und Nikolaus Maxi milianowitsch, gcb. 1833.
Leuchtkugeln, s. Feuerwerk.
Leuchtthurm nennt man ein hohes, an gefährlichen Küstenpunkten errichtetes Ge-bäude, wo in der Nacht ein Feuer unterhalten wird, um die Schiffenden vor gefährlichenPunkten im Fahrwasser zu warnen. Ihr Gebrauch ist sehr alt und oft wurden sie mit kö-niglicher Pracht aufgeführt. Der berühmteste unter allen Leuchtthürmen des Alterthumswar der zu Alexandria, der nach der kleinen Insel, aufwelcher er stand, Pharus hieß, wel-cher Name später mit Leuchtthurm überhaupt gleichbedeutend wurde. Der Pharus vonAlexandria gehörte zu den sogenannten sieben Wunderwerken und wurde von Sostratesaus Knidos erbaut. Seine Vollendung fällt in das I. 283 v. Ehr.-, seine Höhe wird aufZ59 F. angenommen. Er blieb bis etwa zum I.! 317 stehen, und dieGeschichte hat es unSnicht aufbehalten, welche furchtbare Begebenheit dieses Denkmal menschlicher Kühnheitzerstörte. Ein gleich berühmter Leuchtthurm des Alterthums war der ebenfalls zu den siebenWundern gezählte Koloß (s. d.) zu Rhodus, der in seiner rechten Hand das leuchtendeKohlenbecken hielt. Zu den berühmter» Leuchtthürmen neuerer Zeit gehört der zu Cor-douan auf einer Felsbank der Garonne, die nur zur Zeit der Ebbe trocken ist, > 59 F. hoch,erbaut vom Meister Louis de Foix, der die Arbeit unter König Heinrich II. begann und in 26Jahren vollendete. Er enthält eine Kapelle und prachtvolle Gemächer, in welcher erstem dieMarmorstatuen Heinrich's II. und I V., Ludwig's XIV. und XV. und des Erbauers aufge-stellt sind. Fast noch merkwürdiger durch die Schwierigkeiten, die sich seiner Gründung cnt-gcgenstellten, ist der Thurm auf Eddystone, einer Klippe im engl. Kanäle, l 3 M. vondem Kriegshafen Plymouth entfernt. Schon Heinrich Winstanley aus Littlebury in Essexhatte auf diesen Granitmassen 1696 einen Thurm errichtet aus Holz, welches an Eisen-stangen, die in den Felsen eingegossen waren, befestigt war. Allein bei einem furchtbarenOrkane in der Nacht vom 26. zum 27. Nov. 1793 verschwand das Gebäude sammt demkühnen Erbauer und den Feucrwärtern. Die Königin Anna befahl sofort den Neubau, denJohn Rudyerd 1796—8 ausführtr; doch am 3. Dec. 1755 wurde das Werk bis auf dieFundamente ein Raub der Flammen. Hierauf wurde ein Massivbau beschlossen und JohnSmcaton übertragen, der an dem Thurme, den man meist zum Modell für andere Leucht-thürme genommen hat, allen Schmuck vermied, ihm eine breite Basis und runde Form gabund ihm mit sanfterKrümmung nach innen verjüngt znlaufen ließ. Würdig reiht sich dem-selben an der im Früh ofForth auf dem Felsen Juch-Cape oder Bell«Rock (s. d.) ste-hende Leuchtthurm. Das großartigste Unternehmen dieser Art soll aufBefehl der brit. Ad-miralität durch den Ingenieur W. Bush ausgeführt werden; man will nämlich in Dealeinen großen Kaste» von Gußeisen fertigen und diesen am Nordostende des gefährlichenEallopergrundcs versenken, um auf ihm einen Thurm zu erbauen. Der Kasten soll an ei-nem 39 F. unter dem Meeresboden liegenden Kalkfelsen verankert werden und eine Skein-säule die Laterne tragen, die wegen ihres großen Nutzens für alle Seeleute XII lXnliousiigbt genannt werden wird. Doch durch eine Beschädigung und Senkung des Kastensim I. 1831 erlitt die Arbeit eine Unterbrechung. Ähnlich diesem Unternehmen hat die brit.