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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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666 Leipzig

Griechische Gesellschaft; die l 814 durch den Professor Jllgen entstandene Historisch-theo^logische Gesellschaft, seit->8-15 unter dem Präsidium des Professors Niedner; die vomProfessor Pohl 1816 gestiftete Kameralistische Gesellschaft; die Exegetische Gesellschaft,gestiftet 1817 vom Professor Winer; die >824 begründete Polytechnische Gesellschaft;die 1829 begründete Medicinische Gesellschaft; der 1832 begründete Schullehrervereinder Ephorie Leipzig; der Leipziger Kunstverein, welcher ein Jahr um das andere Kunst-ausstellungen veranstaltet; der Literatenverein, begründet >842; der Advocatenverein,ebenfalls >842 gestiftet; der Ärztliche Verein, gestiftet 1844; die Singakademie und das

1843 begründete Conservatorium der Musik. Unter den übrigen öffentlichen Instituten fürgeistige Bildung sind besonders die UniversitätS- und die Stadtbiblivthck hervorzuheben.Die erstere entstand aus dcnBüchcrsammlungen der zur Zeit derNeformation eingezogencnKlöster in Leipzig, Altenzelle, Pegau u. s. w., aus Stiftungen und Vermächtnissen, insbe-sondere der Professoren, und kam, nachdem sie lange vernachlässigt worden war, >833 unterdie Oberaufsicht des königlichen Oberbibliothekars Gersdorf. Sie zählt gegen I59999Bände, über >896 Jncunabeln und 2999 Handschriften, wurde >836 in das neuerbauteAugusteum versetzt, wird aber sehr bald wieder in ihr früheres, durch Neubau erweitertesLocal, das alte Paulinum, zurückversetzt werden.. Die Stadtbiblivthck, in dem prächtigenSaale des Gewandhauses aufgestellt, verdankt ihre Entstehung einem Vermächtnisse desJuristen Ulrich Große im I. 1677, umfaßt gegenwärtig über 89999 Bände und 2990Handschriften und erfuhr 1837 eine ansehnliche Bereicherung durch das Vermächtniß derPölitz'schen Bibliothek, die besonders verwaltet wird. An die Bibliotheken schließt sich an das

1844 eröffnet«Museum, welches eine reiche Auswahl von politischen und wissenschaftlichenJournalen bietet. Die vorzüglichste Leihbibliothek ist die von Linke. Ein ausgezeichnetesMünzcabinet besitzt der Stadtrath von Posecn-Klett. Die vorzüglichsten Gemäldesammlun-gen sind die de-Hofraths Keil (s.d.), des Freiherrn von Speck-Sternburg und des ConsulsSchletter. .Sehr reich ist die Stadt an milden Stiftungen, unter denen wir nur des reichenJohannishospitals; des Georgenhauses, welches zugleich policeiliches Zucht-, Irren - undWaisenhaus ist; des 1792 begründeten Arbeitshauses für Freiwillige, mit einer eigenenSchule; der 1794 ins Leben gerufenen Armenanstalt mit bedeutenden Fonds und eineräußerst zweckmäßig eingerichteten Armenschule, und des Jakobshospitals gedenken. Ebensofinden auch Theater und musikalische Vergnügen vielleicht nirgend mehr Antheil, als in L.,wo sich die Veltheim'sche, Neuber'schc und Koch'sche Gesellschaft zu Dem ausbildeten,was sie für ihre Zeit werden konnten. Nachdem die Stadt seit 1817 ein stehendes Theaterund zugleich ein neues Schauspielhaus erhalten hatte, feierte das Theater unter der DirectionKüstner's (s.d.) bis 1828 seine Glanzperiode. Im I. >832 übernahm Ningelhardtdie Direction desselben, die er 1844 an Schmidt abtrat. Durch den Kaufmann Zehmischwurde >743 das sogenannte Große Concert begründet, das durch den Bürgermeister Müllerseine jetzige Gestalt erhielt, hauptsächlich in die Ausführung großer classischer Musiken sei-nen Ruhm seht und fremden wie einheimischen Künstlern Gelegenheit gibt, ihre Talente zuzeigen. Wie früher I. A. Hitler und A. Polen;, so erwarb sich in neuester Zeit M endels-sohn-Bartholdy (s. d.) große Verdienste um dasselbe. Gesellige Unterhaltung bezwe-cken die Gesellschaften derHarmonie, Ressource, des Tunnel und der Concordia, von welchendie beiden letzter» neben der Gewandhausgesellschaft, dem Professoren - und dem Bürger-Vereine die größten Bälle geben. »Die theils der Gegend wegen, theils historisch, theils alsVergnügungsorte, theils sonst merkwürdigsten Orte und Punkte in den Umgebungen L.'ssind das Rosenthal, welches neuerlich viel zugänglicher gemacht worden ist, Psaffendorf miteiner Kammgarnspinnerei, Gohlis mit Schillert Hause, Möckern, Wahren und Stahmeln;Lützschena, eine Besitzung des Freiherrn von Speck-Sternburg, mit Park, Gemäldegalerieund großartiger Bierbrauerei; Lindenthal und Breitenfeld; Eutritzsch, Schönfeld, Abtnaun-dorf mit Park und St.-Thekla; der heitere Blick und Taucha; Reudnitz und Dolkmars-dorf mit dem großen und dem kleinen Kuchengarten; Paunsdorf, Sommerfeld und Ma-chern mit Park; Zweinaundorf mit Park; der Thonberg, Stötteritz mit einer Jrren-uud einer Kaltwasserheilanstalt, Probstheida, Meusdorf, Wachau und Liebertwolkwitz,Güldengossa, Störmthal und Kröbern; Tivoli, Brandvorwcrk, Konnewitz, Lösnig, Dö°