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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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468
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468 Labonrdonnaye

Okt. 18-12. Die hauptsächlichsten seiner Schriften sind dievescriptian O'nn pavö m».sui<iue etc." (Par. 1802; Madr. 1806, Fol.);Vn^a^s pittores<>ue et lustarique er.Lspugne" (4 Bde., Par. >80718, Fol.; neueAufl., 1823);ltiueraire Oescriptik de!I'Lspagoe" (5 Bde., Par. 180927; 3. Ausl., mit Zusätzen von Humboldt und Boryde St.-Vincent, 6 Bde., Par. 182728);vescription Oes nouveanx jnrOins de lilkrsnce et Oe res ancieas cdütesux" (2 Bde., Par. 1808, Fol.); das Prachtwerk ,,b« -mnnumens Oe In krsnce" (Par. 181630, Fol.);Vo^sxe pittores^us en ^utricke"

(2 Bde., Par. 182122, Fol.), welcher einkrecis bislorique Oe ln guerre eutre I,krance et I'^utricbe" (Par. 1823) als dritter Theil folgte, undVersailles ancien e!moOerne" (Par. >840). Aein Sohn, Leon Em an uel Simon Zos., Graf de L, >geb. zu Paris am 15. Juni 1807, studirte in Göttingen und machte 1825 mit seinem Br- ^ter die Reise nach dem Orient, über die er in derVo^»^ Osns I'^rsdie ketree"(Par. 1830, mit Atlas) berichtete. Er kam 1828 als Secretair zur franz. Gesandtschaftnach Rom, nahm aber 1829 seine Entlassung. In der Julirevolution wurde er Adjutantdes Generals Lafayette; dann Eesandtschaftssecretair in London, 1832 im Haag uni1834 in Kassel. An seines Vaters Stelle wurde er 1 84 l in Etampes zum Deputat«,und 1842 in die Akademie gewählt. Von seinen Schriften erwähnen wir nochklare deI'^rslne kötröe" (Par. 1833, 4.);kssni pvur servir L l'lüstoire Oe la Arsvnre saidvis" (Par. 1833);Ilistoire Oe Is Oecouverte Oe I'imprimerie" (Par. 1836);Vovageen ^sie-Alioeure" (Par. 1839);Vo/n^e e» 8^rie" (Par. 1839) unddlommentsiregöogrspliigiie sur l'LlxorOe et les lVombres" (Par. 1841, Fol.).

Labonrdonnaye (Bertrand Franc. Mähe de) stammte aus einer alten Familieder Bretagne und wurde am 11. Febr. 1699 zu St.-Malo geboren. Von Jugend auf für iden Seedienst bestimmt, war er 1723 schon Capitain in der Marine der franz.-ind. Com- 'pagnie. Im folgenden Jahre nahm er wichtigen Antheil an dem Siege von Mähe und er-hielt darum diesen Namen beigelegt. Durch den Vicekönig von Goa bewogen, trat er hier- ?auf in portug. Dienste. Schon 1733 indeß kehrte er nach Frankreich zurück und wurde1735 Gouverneur der Inseln Jsle de France und Bourbon. Ungeachtet der großenSchwierigkeiten entwickelte er glücklich die Kräfte dieser verfallenen Colonien. Bei dembevorstehenden Bruche Frankreichs mit England erhielt er >740 den Befehl über eine Es-cadre in den ostind. Gewässern. Er entsetzte 1741 das durch die Narren belagerte Mähe,erhielt aber Befehl, seine Schiffe nach Europa zurückzuschicken, als er im Begriff stand, duFeindseligkeiten gegen die engl.-ostind- Compagnie zu eröffnen. Nach der 1744 erfolgtenKriegserklärung war er zu schwach, um Bedeutendes zu unternehmen. Erst im Juli 1 746griff er mit sechs Schiffen an der Küste von Koromandel den brit. Commodore Peyton anund behauptete nur mit großem Verluste das Schlachtfeld. Im Aufträge des Gouverne-ments zu Pondichery zwang er am 21. Sept. Madras zur Capitulation und ließ die Be-siegten, da er auf dem Festlande keine Eroberungen machen sollte, eine Contribulion von9 Mill. Livres zahlen. Der Generalgouverneur Duplaix verweigerte aber die Ratificationdieses Vertrags und beschuldigte L. am Hofe zu Versailles, das Interesse der Compagnieverrathen zu haben. Um sich von dieser Verleumdung zu reinigen, schiffte er sich 1 - 47 aufeinem holländ. Fahrzeuge nach Frankreich ein, wurde aber unterwegs als brit. Kriegsgefan- igener angehalten. Auf Ehrenwort entlassen, kam er im März 1748 zu Paris an, wo manihn sogleich in die Bastille setzte und mit empörender Härte behandelte. Erst nach drei Jah-ren wurde er für schuldlos erklärt und in Freiheit gesetzt. Allein die Leiden der Gefangen-schaft hatten seine Gesundheit zerrüttet; er starb am 9. Sept. 1753. Sein als Schach-spieler berühmter Enkel gleiches Namens, geb. 1795, gest. im Febr. 1840 in ziemlichdürftigen Umständen zu London, gab die Lebensgeschichte des Großvaters heraus und einenIraitö Ou jeu Oes eckecs"; auch gründete er die dem Schachspiel gewidmete Zeitschriftl.« kalsmeOe". Anne Frans. Augustin, Graf de L., stammte aus derselbenFamilie und wurde am 27. Sept. 1747 zu Guerande geboren. Er trat sehr zeitig mdie franz. Armee und befehligte, als die Revolution ausbrach, ein Regiment. In Folgeseines Verkehrs mit den Jakobinern wurde er im belg. Feldzuge von 1792 General. Daer jedoch mehr als Demagog, denn als Krieger auftrat und im Nov. die Eroberung des

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