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444 Kupferstechkunst
Everdingen (s.d.), P. P.Nubeiis (s.d.), die Brüder Both (s.d.), N.Berghem(s. d.), I. Leducq, Jan van Hugtenburgh (s.d.), K.Dujardin (s.d.),P.de Laar(s. d.), I. van der Meer (s. d.), H. Naiwincx, P. P o t t e r (s. d.), M. de Bye, R. Nogh-man, H. Saftleeven(s. d.), van Aken und Almelovcen, T. Stooß, J.Nuysdael(s.d.),
L. v. Uden, A. van der Velde (s.d.), S.deVlieger,TH. Wyck, J.Hakkaert, N.Noomsge-nanntZeeman,L.Backhuysen(s.d.), R.deHooghe(s.d.), F.Bol (s. d.), I. Lievens(s. d.), v. Vliet, I. de Vifscher, I. Bishop genannt Episcopus, P. Nolpe, C. Schut, A.van der Kabel, I. Luycken, P. G. van Os, I. Ko b ell (s. d.), I. Troostwyck u. A. ZnItalien wurde die Ätzkunst zuerst durch F. Mazzola (s. d.) genannt Parmeggiano ge-übt; ihm folgen in ihren verschiedenen Darstellungen A. Schiavone (s.d.), A. Meldolla,Salvator Nosa (s. d.), B. Franco, Guido Reni (s. d.), S. Cantarini genannt Pesarese,
P. Testa, I. Ribera (s.d.) genannt Spagnoletto, F. Baroccio (s. d.), dieCaracei(s.d.), Dughet genannt Poussin (s. d.), G. B. Castiglione, della Bella, Guercine(s.d.), C. Procaccini, P. S. Bartoli, die Vanni, C. Maratti (s.d.), B. Biscaino, C.Sacchi, M. Ricci u. A., und in neuerer Zeit F. London!», L. Sabatelli und P. Pinelli.Auch haben einige span, und portug. Maler gute Radirungen geliefert, z.B. Sebast.dkValentin!, F. Vieira di Mathos, F. Goya y Lucientes (s. d.) und J.deMadrazoyAyudo (s.d.). In Frankreich war J.Callot (s. d.) einer der Ersten, welcher die Ätz-kunst übte und besonders in kleinen Figuren unübertrefflich ist; ihm folgten in ihren ver-schiedenen Darstellungen die bedeutendsten Maler,wie S. Vouet, Claude Lorrain (s. G e lek),
I. Morin, Coypel (s. d.), die Corneille, L- de Lahire, die Mignard, P. Supleyras, diePerelles, die Bourguignon, S. Leclerc, B.Picart, Boucher (s. d.) u. A., und die Neuer»
A. de Marcenay, D. B. Denon (s. d.) und I. I. de Boissteu, auch I. P. Norblin de la !Gourdaine, sowie einige der Künstler neuester Zeit, wie P. Huet, I. Baron, denen Bois- ssieu zum Muster diente, und Mercury. Zn England war esW- Hogarth (s. d.), der ^durch seine radirten und mit dem Grabstichel vollendeten Blätter die Kupferstechkunst inAufnahme brachte. Andere vorzügliche engl. Meister sind T. Worlidge, W. Baillie, T.Rowlandson, I. H. Mortimer genannt der engl. Salvator Rosa, die Brüder Smith, Ho-witt, I. Landseer, und in neuester Zeit T. Landseer, der Maler, und D. Wilkie (s. d.).
Die Pukiktirkunst mit der Goldschmiedspunze, einem Stahlstängelchen, mittelsdessen man die je nach Licht und Schatten nöthigen Punkte, aus denen die Figuren zusam-mengesetzt sind, in die Platte schlägt, wurde wie in den frühesten so auch in der spätem Zeitvon Goldschmieden geübt. Der Italiener I. Campagnola war der Erste, welcher male-rische Haltung in seine Blätter dieser Gattung brachte, und später war es I. Lutma inAmsterdam, welcher I68l einige vortreffliche punktirte Portraits herausgab.
Die Schwarzkunst oder die Schabkunst, auch die englische Kunst genannt,weil sie in England sehr beliebt und dort auf ihren Gipfelpunkt gebracht wurde, bestehtdarin, daß man die Platten mittels des Gravirstahls, den man auch die Wiege nennt, über-arbeitet und dann die Lichter aus den schwarz gewordenen Platten herausschabt. Sie isteine Erfindung des Hess. Oberstlieutenants L. von Siegen, der seit 1629 mehre Blätter indieser Manier herausgab. Die Engländer dagegen nennen den Architekten Christ. Wren ,(s. d.) als Erfinder dieser Kunst, von dem man den Kopf eines Negers in geschabter Ma- ^nier besitzt, welcher ganz aus der Kindheit dieser Kunst zu sein scheint. Vorzüglicheres alsL. v. Siegen leistete in der Schabkunst der Prinz Ruprecht von der Pfalz, der die Kunstnach England verpflanzte. JnDeutschland und den Niederlanden wurde sie von demDom- >Herrn T. L. von Fürstenberg zu Mainz, I. Bickaert, I. F. von Eltz, I. Thomas, den Bail-lants, A- Blooteling, M. Dichtl, I. F. Lconart und vielen andern Künstlern, namentlichMalern, geübt; die besten Arbeiten lieferten dieVerkolje, Jan van Hugtenburgh (s.d.),
G. P. Nugend a s (s. d.), C. Dusart (s. d.), die Engländer I. Smith, Mac-Ardell,
T. Frye, W. Pether, R. Dunkarton, V. Green, die Deutschen I. Jacobe und I. Pichler,ferner der Engländer Nich. Earlom, der auch zuerst mit geistvoller Nadel geätzte Sticheund Punkte in das Geschabte einmengte und dadurch Kraft und Bestimmtheit mit demglücklichsten Erfolg bezweckte, und in neuererZeit, wo sie wie die Aquatintamanier in Frank-reich und England viel geübt wurde, I. P. M. Jazet, S. W. Reynolds, W. R. Smith,