l-g!
>en,
,1ut
ttkr
die
irch
an
ach-
telt
LM- i
den
und
mil
inei
den
und
äh-
LtS<
rsti
und
'25
air.
VII.
chs-
herr
enz-
51 ;
Hü"
lis"
der
!gtN
jur.
ül.«
'pst,
Hill-
§11.
ckm
'de,
mer
hem
hni-
vor-
>eile
roch
den,
lchk>
uai-
mls
iser-
iner
elbe
KremniH Kreon 383
aufgestellt sind; ferner die Schatzkammer; der frühere Palast des moskau'schen Patriarchen,das jetzige Synodalgebäude; endlich zwei Klöster und mehre Kathedralen und Kirchen zuerwähnen sind. Unter letztem zeichnen sich namentlich die Krönungskathedrale, dieBe-gräbnißkathedrale mit den Grüften aller Großfürsten und Zaren bis auf Peter den Großen,und die Kirche, wo das heilige Öl bereitet wird, aus. Auch verdient der 269'/-F.hohe, frei-stehende, mit echtem Dukatengold vergoldete Glockcnthurm, der sogenannte Iwan Weliki,d. i. der große Iwan, mit der riesigen, an seinem Fuß auf hohem Gestell ruhenden40000N Pf. schweren Glocke, und einer andern ebenfalls sehr kolossalen Glocke, die12«««« Pf. wiegt und auf der Höhe des Thurms noch in Thäligkeit ist, der Erwähnung.Schon imJ. 1280 wird eines Palastes gedacht, den der jüngste Sohn des Großfürsten Alex-anderNewsky, Dan. Alexandrowitsch, im Kreml erbaute; doch ward derselbe erstseitdcrZeitberühmt, als der Großfürst Iwan Danilowitsch Kalita seinen Herrschersitz 1328 vonWladimir nach Moskau verlegte, wobei er zugleich den Kreml mit einer hölzernen Mauerumgab. Vierzig Jahre später erweiterte und verschönerte der Großfürst Dmitri JwanowitschDonskoi den Kreml bedeutend und umgab ihn mit festen, steinernen Mauern und'Thürmen.Napoleon versuchte bei seinem Rückzuge aus Moskau am 23. Oct. 1812 den Kreml zusprengen, doch gelang ihm dies nur im geringen Maße, und schon unter Alexander 1. warjede Spur der angerichteten Zerstörung verwischt.
Kremnitz, erste Berg- und königliche Freistadt in der Ungar. Gespanschaft Bars,mit 55V« E., der Sitz eines Bergverwaltungs- und eines Münzamtes, liegt in einem mitBergen umgebenen Thale und ist besonders der dasigen Gold- und Silberbergwerke wegenberühmt. Von ihr haben die kremnitzer Ducaten den Namen, die an den BuchstabenL. L., d. i. Lermecr (kremnitzer Bergwerke), zwischen welchen das Bild des Re-genten sich befindet, erkenntlich sind. Auch gibt es in K. ein königliches Gymnasium, »ineNormalschule, eine königliche Silberschmelzhütte und einige Fabriken.
Krems, eine Stadt im Lande unter der Ens des Erzherzogthums Ostreich, am Ein-flüsse der Krems in die Donau und am Fuße des Mannhardtsberges, hat gegen 4«v« E.,ein Piaristencollegium, ein Gymnasium mit philosophischen Studien, ein Filial des eng-lischen Fräuleinstifts zu St.-Pölten, eine Hauptschule und ein militairischeS Erziehungsh aus.Die Einwohner treiben Handel mit Flachs, Safran, Senf, Essig, Wein und Pulver,Gegenständen, die meist auch daselbst verfertigt werden. Vor derJnsanteriecaserne befindetsich das dem General Schmidt errichtete Denkmal, welcher am II. Nov. 1805 in demTreffen bei Dürrenstein blieb. Unfern der Stadt ist ein reiches Alaunbergwerk nebstSiederei, welches der preuß. Major, Freiherr von Zerbst, der als Kriegsgefangener hierwar, 178« entdeckte. Das kremser Bleiweiß, welches ebenfalls in der Nähe der Stadtgefunden wird, wird jetzt nicht mehr hier, sondern in Wien und Klagenfurt bereitet. Übri-gens ist in den Umgebungen von K.noch das schöne Kremsthal zu bemerken, wo seit1826 eine Kettenbrücke über den Fluß führt. Gleichsam den Donauhafen von K. bildetdas eine Viertelstunde entfernte Städtchen Stein, das die Mittelstation der Donau-schiffahrt zwischen Linz und Wien ausmacht, 170« E., ein Zoll- und Mauthamt und eine800 Schritt lange Brücke nach dem gegenüberliegenden Städtchen Mautern hat.
Kremsmünster, ein Marktflecken von etwa >„V0« E., im TraunviertelOberöstreichsoder des Landes ob der Ens im Erzherzogthume Ostreich, ist der dasigen reichen Bene-dictinerabtei wegen berühmt, zu der 157 Dorfschaften gehören. Dieselbe wurde schon im8. Jahrh. von Herzog Thassilo von Baiern gegründet, und umfaßt in ihren weitläufigenGebäuden ein Lyceum, ein Gymnasium, ein Convict, eine bedeutende Bibliothek, eineSternwarte und eine Naturaliensammlung. Auch ist hierher das früher in Linz befindlicheNordische Stift verlegt. Sehenswerth sind besonders die Stiftskirche mit prächtigemPortal und schönen Gemälden, die in acht Stockwerke getheilte Sternwarte, die sogenannteSommerabtei und ein 600 F. langer marmorner Fischweiher. In dem Speisesaal befindensich die Portraits aller Kaiser aus dem habsburgischen Hause.
Kreon, der Sohn desMenökeus undBruder derJokaste, König vonTheben,übergabdem Ödipus (s. d.), nachdem dieser die Sphinx gctödtet, und der Jokaste sein Reich, über-nahm es aber wieder nach des Eteokles (s. d.) Fall. Gegen sein Verbot, den Polyneikes