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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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354
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354 KofciuSzko

im I. 1773, darauf aufmerksam gemacht, in neuerer Zeit bemüht hat, die militairischeVerfassung der K. vielfach umzugestalten und minder drohend für sich selbst zu machen.

Kosciuszko (Tadeusz), der Republik Polen letzter Oberfeldherr, einer der edelstenMänner seines Zeitalter-, wurde 1756 zu Siechnowice in der damaligen WojewodschaftBrzesc geboren und stammte aus einer alten adeligen, aber wenig begüterten Familie inLithauen. In derCadettenschule zu Warschau bemerkte der Fürst Adam Czartoryiski seineTalente und seinen Fleiß, stellte ihn als Unterlieutenant im Cadettencorps an und schickteihn auf seine Kosten nach Frankreich, wo K. die Kriegskunst in der Militärakademie zuVersailles studirte und sich in den zeichnenden Künsten übte. Nach seiner Rückkehr ward erHauptmann ; allein eine Demüthigung, die er wegen seiner Neigung zu der nachher mitdem Fürsten Jos. Lubomirski vermählten Tochter des Marschalls von Lithauen, Sosnowsti,erlitt, veranlaßte ihn, Polen zu verlassen. Er kam >777 nach Paris und zog auf der stanzFlotte den sich bildenden nordamerik. Freistaaten zu Hülfe. Vor Neuyork und bei Pork-town, wo er verwundet wurde, zog er Washington'- Aufmerksamkeit auf sich, wurde danndessen Freund und Adjutant und erhielt den Cincinnatusordcn. Ais Brigadcgeneral kehrteer 1786 nach Polen zurück. Hier erklärte er sich für die Constitution vom 3.MaiI79l unddiente, vom Reichstag zum Generalmajor erhoben, unter dem Prinzen Jos. Poniatowski.In dem Feldzuge von 1792 hielt er sich bei Dubjenka mit 4999 M. gegen 16990 Russenauf einem Posten, den zu befestigen er nur 24 Stunden Zeit gehabt hatte, fünf Tage langund zog sich ohne großen Verlust zurück. Diese Thal gründete seinen militairischen Nus.Als der König Stanislaw sich dem Willen Katharina'- unterwarf, nahm K. seinen Abschied.Er mußte nun Polen verlassen und begab sich nach Leipzig. Um diese Zeit ertheilte ihm diegesetzgebende Versammlung in Frankreich den Titel eines stanz. Bürgers. Der Aufstand,welcher, um Polen von dem russ. Einflüsse zu befreien, vorbereitet wurde, rief K. an dieGrenze seines Vaterlands zurück; er erschien, als der Aufstand ausbrach, am 23. März1794 in Krakau, stellte sich an die Spitze der Bewegung und rief in einem Manifest diePolen auf, die Constitution vom 3. Mai 1791 wiederherznstcllen. Als die Russen 6990 M.stark anrückten, zog ihnen K. ohne Geschütz mit 4999 M., die zum Theil nur mit Sensenund Piken bewaffnet waren, entgegen nnd schlug sie bei Raclawice. Darauf ging er nachWarschau, suchte der Volkswuth gegen die gefangenen Russen Einhalt zu thun und richtetedie Regierung ein. Monate lang widerstand er mit 29999 regulairen Truppen und 4090»schlecht bewaffnetenBauerndemvereinigtenHeerederPreußen und Russen von 159999M.;er schlug den Sturm auf Warschau glücklich zurück, wioerstand den glänzenden Anerbietun-gen Friedrich Wilhelm'« II., unterlag aber doch endlich der ihm dreimal überlegenen, vonFersen befehligten Übermacht der Russen bei Maciejowice am >9. Oct. 1794. Mit Wun-den bedeckt, sank K. unter den Worten „kiois koluniae" vom Pferde und siel in feindlicheGewalt. Katharina ließ ihn und seine Genossen in ein Staatsgefängniß abführen; Paul I.aber gab die Gefangenen frei und zeichnete K. durch Beweise seiner Achtung aus. ErreichteK. sein Schwert, der aber dasselbe mit den Worten ablehnte: „Ich bedarf nicht mehr desSchwerts, da ich kein Vaterland mehrhabe", und bis an seinen Tod kein Schwert wiedertrug.Hierauf beschenkte ihn Paul mit 1599 Bauern; an der russ. Grenze lehnte K. nicht nur die-ses Geschenk schriftlich ab, sondern schickte von London aus, wohin ersich über Frankreich mitNiemcewicz (s. d.) begeben hatte, auch die erhaltenen Gelder zurück. Im I. > 797 ginger nach Amerika; als er >798 mit einer Sendung vom Congresse nach Frankreich kam, nah-men alle Parteien ihn festlich auf. Seine Landsleute in der ital. Armee überschickten ihmden Säbel Joh. Sobieski'S, welchen sie 1799 zu Loretto entdeckt hatten. Als Napoleon > S»Kden Plan zu Polens Wiederherstellung faßte, konnte K., weniger durch Krankheit als viel-mehr durch sein dem Kaiser Paul I. gegebenes Wort, nicht wider die Russen zu dieiren, ge-hindert, an dem Kampfe nicht Theil nehmen. Auf Napoleon'- Anträge gab er die Antwort:er könne erst daun für Polen thätig sein, wenn dieses Land eine freie Nationalverfassungund seine alten Grenzen wieder erhalten haben werde. Da Fouche Alles versuchte, um K.nach Polen zu bringen, erwiderte er mit Festigkeit: „Gut, so werde ich den Polen sagen,daß ich nicht frei bin". Einen Ausruf an diePolen,derunterseinemRamen am l.Nov- >996im „Sloniteur" stand, erklärte er für unecht und von Napoleon erdichtet. Er kaufte sich in