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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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338
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338 Korah KoralS

Tattar» (Lond. 183 l) und ein Wörterbuch von Lacroze (Oxf. i77 5). Blos die Priest«verstehen noch daS Koptische, als Kirchensprache; Landessprache ist das Arabische. .

Korah, eigentlich Ko rach, ältester Sohn des Leviten Jezear, ist bekannt durch seinei ^aus Ehrgeiz entsprungene Verschwörung gegen Moses und durch seinen und seiner Ei- '/«offen Dathan und Abiram merkwürdigen Tod, der dadurch erfolgte, daß sie von der Erl, ^

verschlungen wurden. Wie der letztere zu erklären sei, ob als ein von Moses beabsichtig!« ,

Lebendigbegrabenwerden oder als die zufällige Wirkung eines von ihm vorausgeftlM« ^

Erdfalls, oder auf andere Weise, wird immer unentschieden bleiben. Als Kern der ErzL ^

lung ist wol die dem Alterthume geläufige Ansicht zu betrachten, daß Gott den Willen u«t ^

die Worte heiliger Männer oft plötzlich zur That mache. Den Nachkommen K.'s, ^

Korahitern, die zum Tempeldienfle verordnet waren und als Sänger unter Josaxhilbesonders erwähnt sind, werden elf der schönsten Psalmen zugcschrieben.

Korals (Adamantios), auch Koraes oder, nach der franz. Bildung des Name»!.Coray genannt, einer der kenntnißreichsten Hellenisten der neuern Zeit, beseelt von di,reinsten Liebe für das Wohl seiner Nation, geb. am 27. Apr. 17t8 in Smyrna, widnM y.,sich von frühester Jugend an mit dem größten Eifer dem Studium der alten und mumSprachen, dann seit >772 einigt Jahre hindurch, um dem Wunsche seines Vaters, welch: ^

Kaufmann war, zu genügen, zu Amsterdam dem Handelsstande, ohne jedoch seine »:> ^

sprüngliche Neigung aufzugeben, und kam hierauf l 782 nach Montpellier, wo er Mcdim Az

und Naturgeschichte studirte und promovirte. Seit t 788 in Paris eingebürgert, trage: ^nt

durch seine gelehrten Beschäftigungen wesentlich dazu bei, eine günstigere Meinung s«der fortschreitenden Bildung der Neugriechen zu befestigen, indem er die Ursachen, wclchden Verlust der griech. Freiheit herbcigeführt hatten, freimüthig entwickelte und die erfm> ^cilichsten Berichte über das sittlich wiodererweckte Leben seiner Stammgenoffcn mitkhMSeine Jugend fiel in die Periode der ersten geistigen Aufregung der Ncugriechen durch önige Geistliche, welche brauchbare Unterrichtsschriften, meist deutsche, übersetzten und ihn: ^ ^

Vorträgen auf dem Berge Athos zum Grunde legten. Auf diese und andere Beglich ^gungen seiner Bildungsperiode wies er namentlich in dem „>lömoire,»r I'ötat actuel^

1s civiiisstion äans Is 6röce" (Par. 1803) hin; ferner erließ er in der Vorrede zur Techrecension und franz. Übersetzung von Hippokrates „Über das Klima, das Wasser und d«Ortsbeschaffenheit" (2 Bde., Par. 1800,2. Aust., 1816) eine Schutzschrift für sein Vos gg,sowie seine von Jken unter dem Titel „Vom alten und neuen Hellas" und von Kasp. WOrclli 1823 als „Politische Ermahnungen an die Hellenen" übersetzten Prolegomena j»iAusgabe der „Politik" des Aristoteles, sowie andere Vorreden zu seinen Ausgaben alt nwAktenstücke in dem Streite der Verunglimpfung und Überschätzung der Neugriechen gkl!<» fvykönnen. Ein unbestreitbares Verdienst erwarb er sich dadurch, daß er die ncugricch. SM ^

che^ aus ihrer Verderbtheit zu retten suchte, indem er sie von fremden Ausdrücken möglichst Zn

reinigte, das Paffende und Brauchbare aus allen Jahrhunderten entlehnte und so eine ge> ^nl

wählte« Schriftsprache schuf, bei der er sich der dermaligen Ausdrucksweise des Wli Ttebenso sehr näherte, als er die einseitige, nicht im Verständnisse der heutigen Neugricchl»begründete Einführung rein altgriech. Formen und Wörter zurückwies. Obgleich aber sei»System, die neue Sprache zu schreiben, allmälig immer mehr Eingang gefunden hak, s«, übe

theiltcn doch die Gebildeten seiner Stammgenossen nicht unbedingt seine Ansicht, und na' uw

mentlich trat der Athener Kodrika in Paris in Streitschriften gegen ihn auf, um K.'s Stil dm

für unwirksam auf sein Volk zu erweisen, ohne daß K. selbst auf eine Widerlegung eingt- ^gangen ist. An der Umgestaltung seines Vaterlands seit 1821 konnte er seines hohen UriAlters wegen nur durch Schriften voll patriotischer Lehren und Rathschläge Theil nehme». ^Er starb am 6. Apr. 1833. Die werthvoüe Bibliothek, die er besaß, erhielt zufolge seine!letzten Willens das Lyceum zu ChioS, dessen Gründung damals beschlossen worden war, ikwwo auch sein von Canova in Marmor gearbeitetes Standbild aufgestellt ist. Für das Wü' Kl,dererwachen des geistigen Lebens seiner Station, das nach seiner Überzeugung in den alt- dergriech. Vorbildern und Mustcrschriftcn die sicherste Nahrung fand, wirkte ex durch eim d«

Ncihe von Ausgaben griech. Schriftsteller mit einem kritisch berichtigten Texte, der freilich Ix

manche kühne Veränderung darbietet, mit einem griech. Commentar und meist auch mit