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4 (1845) D bis Entern
Entstehung
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583
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©get ©gcjict 583

SDiiffton fort unb gab 1789 fein Soutnalßfterretninger ont ©ronlanb" (beutfd), Kopcnl).1790) heraus, »ollenbete 1766 bie »on feinem 33ater angefangenc Überfehung beS 9?euenEeffamentS inS ©rönlänbifche, lieferte einen grön(änbifd)en Katechismus (1756), gab eingrönlänb. = bän. Siituat (1783) heraus, überfc|tc ben 2f)omaö a KempiS inS ©rönläwbifc^c (1787) unb fcfjrieb auch ein grönlänb. »bän. = laf. SSSörterbucf) (Kopenl). 1750) unbeine grönlänb. * bän.»lat. Sprachlehre" (Kopenl).1760). Ser Sohn beS gestern, 6.2. ß.,ber als gieutenant auf einer ßntbcckungSteifc nacf> ber Dfifüffe ©rönlanbS auSgcfanbt mürbe,bie er auch befdjrieb (Kopenl). 1789; 2. Slttfl., 1796), fiarb 1804 als Sd)ijfScapitain.

©get, bieHauptffabt beS »ont elbogncr.Steife beS Königreichs Böhmen abgefonbertenßgerbejirfS, an ber ßger, am gufe beS gichtelgebirgS, mit etwa 10000 ß., bie »icle ©et'bercien fomieTudj*, Hut* unb ^eugfabrifen unterhalten, ift bcfonberS burd) bie nahgele*genen Heilquellen berühmt. Ser ßgetbezirf, beffen Bewohner, etwa 30000, bie ßgerlänbcrgenannt, fid) burch gebensweife, Sitten unb Fracht »on ihren Nachbarn unterfcheiben, marfrüher ein unmittelbarer S£t>eil beS Scutfd)cn 3tcid)S, mürbe aber fpätcr nach langen Streiktigfeiten über ben Befig beffelben gwifchen Baiern unb Böhmen auf immer mit lej)termBereinigt. Sie Stabt hat fiebeit Kird)en, barunter bie präd)tigc Hauptfircfje, ein ©pmnafütmunb öielc anbere Unterrichts = unb 2Bol)ltbätigfeitSanflalten, auch einige Klöftcr. Sic ge*^ungSmerfc mürben 1808 gefd)leift. Sie hatte im Hufjitcnfricge, int SrcipigjährigenKriege mie im Öftreictjifcfjen ßrbfolgefricge fetjr »icl ju (eiben. 3n bent fogenannten altenßommanbantenhaufe mürbe am 25. gebr. 1634 SBallenflcin, unb in ber alten Burg, bieje()t9tuine ift, murbett am Slbcnbe »orljcr bie faif.Sciterale 3llo unb Terzfn ermorbet. ßincStunbc nörblid) »on ß. bcfttibet ftdf> ber ßgerbtitnnen, welcher früher wegen ber 9läf)ebeS SorfeS Sd)taba fchlabaer Säuerling hi«Ü, jc|t aber gewöhnlich granjcnSbrunncngenannt wirb, ba ftd) in feiner Umgebung feit 50gaf)ren ein neuer Drt, granjcnSbtunn oberKatfer granjenSbrunn, gebilbet hat, ber ju ben befud)teften Babeorten gehört. Slufcr bergranzcnSqitcttc ftnb noch bie gitifenquelle, ber falte Sprubel, bie Salzquelle, bie ©aSqucllcober ber ^)oltcrbrunnen unb bic 9ftincra(fd)lamm = ober Söloorbäbcr in ©ebraud) gejogenworben. Siegran;enS = unb gitifenquelle gehören git ben alfalifch = fatinifd)cn ßifenqucllen,ber falte Sprubel gu ben cifcnf)a(tigcn Säuerlingen unb bic SaljqucUe ;u ben alfalifch*falinifd)en Säuerlingen. Sämmtliche Quellen haben eine Temperatur non +9° 9f. Bcnugtwerben bic granjcnöquellc unb ber falte Sprubel als ©etränf unb als Bab, bieguifenqucUenur als Bab, bic Salzquelle nur als ©etränf unb bic ©aSqucllc gur Bereitung »on @aS*bäbern. Sie Hauptwirfung, bic nur burch 91ebenwirfungen etwas mobtftcirt jätf) in atfenQuellen micbcrftnbct, ifi auflöfenb, reinigenb unb flärfenb, baher fte bei allgemeinen unbörtlichen Schwächejuflänben, UntcrleibSftodungen, gemiffen Krankheiten ber ®efd)led)tS*fnfiente beiber ©cfd)lcd)ttr, Kacherien, als Borbcrcitung zu flärfern fiuren unb als 9lach=cur nach bem ©cbrauche oott fiarf auflöfcnben unb fdjwächcnbcn SRineralwäffern ihre Sin*menbuttg ftnbett. 3m3- 1826 würbe ein neues HauS gu ben ©aSbäbern eingerichtet unbL827 ein ©cbättbe gu ben Souchc* unb SKoorbäbcrn aufgeführt. Bcrfcnbct werben jäh»*lid) 150 200000 glafchcn »on ben gum ©etränf benugten Quellen, unb eS flnb bic gla*fchett ber alten giillungSmetl)obe fchwarg, bie ber neuen, »on SSerjeliuS angegebenen, beiwelchen bas SBaffer wenig ober nichts »on feinem ©cfjalte »crliert, rotf) geflegelt. Ser ßger»brunnen war fdfon im 16. 3ah r h- bekannt. 3n ber neuern Seit würben bic Quellen »onTrommSborf unb BerzeliuS analpfirt. Bgl. fionratl),Sie neuen Babcanftalten ju gramgcnSbab" (^)rag 1830), Serie,granjenSbrunn, in topograpl)ifd)er, naturgefd)icf>tlicf)er,pittoresker unb mebicinifd)er Hmftcht" ($3rag 1830) unb |3alliarbi,Sie Schlamntbäberju granjenSbab" (2. Slufl., gpg. 1843).

©gerta hief jene ßamene ober Slpmphe, »on welcher ber Sage nach König 9lumafeine ßultuSeinrichtungen erhalten haben foll. Sen Hain, Wo bicfeS gcfchalj, weihte Slumaben ßamenen. Drte, bic ber ß. geweiht waren, führt man gwei an, ben einen bei Slricia,ben anbern bei Sffont »or bem fapenifchen Thore, wo man noch eine ©rotte ber ß. geigt.Übrigens war ß. nicht bloS eine weiffagenbe, fonbern auch eine Sehen gebenbe 9?pmphe, weS*halb fic bcfonberS »on fd)wangern grauen angerufen würbe.

©gejia, f. Segcfie.