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4 (1845) D bis Entern
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582
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582 ©fcttbi @8 ebe

Silber Don ihm ftnb unter anbern in SDtüncben unb in Serlin. Gr fiarb 1674. Stuf franj.Stieben ifi fein Stame burd) ©. bc GbeSne überfegf.

©fcttH ifl ein Gbrentitel bei ben Sötrfen, enffpredfenb bem beutfe^en^err, ben fidf bieStaate unb Gioilbeamfen, oft aud) anbere StanbeSperfoncn beilegen, wogegen bic^of* unbSOtilttairwürbcnträgcr ben ähnlichen Sätet 2t g a (f. b.) führen, häufig wirb ber Sätet Gfenbimit bem Stamen be« 2lmt« in Serbinbung ausgesprochen. So tjeiff j. S. ber erfle Seibarjtbc« Sultan« ^>afim=Gfenbi, ber fPriefier im Serail 3mam=Gfenbi u. f. w. 9t e i S * Gf e nbibeifjt ber SJtinifier ber auswärtigen Slngclegenbeitcn.

Egalite Wirb inSbefonbcrc »on ber ©(eid;beit im potitifeben Sinne gebraucht, weSfiatbaucE) Libertc et Egalite jum SSafitfprurf) ber franj. Stepublif würbe unb ber fperjogßubwigSof. Philipp »on Srlean« (f. b.) ben tarnen Ggalife annabm.

©gbert, berSobn Gatmunb«, dfönig« »on dient, flüchtete »or Sertbric, ber feit 784ben S&bron ufurpirt batte, nach Sranfreid) an ben $of Jtarl be« ©rofjen, febrte nach Ser*tbricS Stöbe 799 jurüef unb würbe erft dfönig »on SBeffep, bann bureb gewaltfame Seteini*gung ber fieben 9teid)e 827 erfter diönig »on Gnglanb au« ber fäcf>f. ®pnafiie. 2tuf feinenSefet)! erhielt ba« »ereinigte Üteicb ben Stamen Gngtanb. Gr fiarb 837 , unb feine dirone»ererbte an feinen Sobn Gtbetwotf.

(tpanS), ber 2lpoftel ©rönlanb5, würbe am 31 . 3an* 1686 in Norwegen ge*boren, flammte jebodj »äfcrticberfeif« au« bem bän. ditrebfpiel Ggcbe in Sectanb. Sereit«im 22 . Sabre at« ^>rebiger §tt 2Bogen im Stifte ®rontbeim angcfiellt, legte er 1717 fein2tmt nieber unb ging, bureb ein flehte« Vermögen unterfiügt, nach Sergen, um »on bi«au« ftef) nad) ©rönlanb ju begeben; bocf>erftnach mehren 3abrcnunbunfaglid)erSemübunggelang c« ibrn, bie Scbwierigfeitcn ju befeitigen, bie ftef> feinem Gntfdjlitfj entgcgcnflellfen.Gnblicb war bie Summe »on 10000 Stblrn. jufammengcbrad)t, unb er jum SDtifftonarin©rönlanb mit einem jährlichen ©ebalte »on 300 Stbtnt. ernannt. 59tit jwei Schiffen, be*gleitet »on feiner grau, feinen jwei Söbnett unb 46 fßerfonen, lief er am 12 . 50tai 1721non Sergen au«; am 3 . 3uli lanbefc er in ber Stäbe »on Saal« 9fe»ier in ©rönlanb, unter64 ° nörbl. S. Sein milbeS, freunbtidje« SBefen gewann ibm recht halb ba« Zutrauenber Gingeborenen. Stacb jahrelanger Slnftrengung fam er enblicb fo weit, bajj er ihnen ba«Göangclium in ihrer Sprache ju prebigen im Stanbe war, wobei ihm fein ältefier Sofit-£ülfe leiften mufte, wobureb er ftd) nur um fo mehr bie Siebe unb Gefurcht ber ©rönlänbetgewann. SJtcbre UnglücfSfälle, j. S. bie Serbeerungcn ber Slaffern im 3- 1734 , brobtenfeine Scfirebungen ju »erniebten. ®ie Serbreitnng be« Gbrijlentl)umS gebieb aber immermehr unb fiärfte feinen fDlutb). 2lucb ber .fbanbel, »on beffen ©ebenen bie gorfbaucr feinerSJtiffton abbing, batte »on 1728 an guten Fortgang genommen. 2luf diofien ber bän.Stegierung würben ihm in $otge ba»on mehre SStiffionare ju äjHtlfc gefenbet. 2lucb 9Jtät)ri>fd)c Srüber nahmen, »on ber bän. Stcgierung baju aufgefobert, Säjeil an G.« Sefirebttngen,ohne jeboeb beffen apofiolifdje fPrapiS erreichen ju fönnen. Stad) einem ununterbrochenenSlufentbatfe »on 15 3ab rcn ©rönlanb unb naebbem ba« SJtifftonöwerf gefiebert war,febrte er enblid) nach ®äncmarf juriief, wo er 1740 jum Superintenbcnten ber grönlänbi*feben SJtiffton ernannt würbe. ®urd) 9?atb unb Stbat, wie bureb ©rridjtung be« Semina*rium« für grönlänb. SJtiffionare unb bureb ©griffen wirfte er unabläffig für ©rönlanb,bi« er im Sto». 1758 fiarb. Son feinen Schriften über ©rönlanb erwähnen wirSetgamte ©rönlanb« npe fPerlufiration eller Staturcl=.£ifiorie" (diopenb. 1741 ; beutfeb »ondirünig, Serl. 1763 ) unbSntflaenbelig Stelation, angaaenbe ben ©röntanbSfe fOtiffion«SegpnbelSe og jfortfaettelSe" (dtopcnb-1 738 , 4 .; beuffd) dpamb. 1 748,4.). GS gehörte ju G.SGigenbeitcn, baf er ba« Stubium ber Stiebende liebte unb e« noch int bobon Sitter als eineunfebulbtgc Siebbaberei trieb. Seine belbenmütbtge $rau, ©erfrube Stafcb, fianb ihm,bi« ju ihrem SEobe im 3* 1731, in allen ©efabren unb Srangfalcn tbätig bei. Seinältefier Sohn, $)aul G., gcb. 1708 in Storwegen, geji. 1789 in .ffopenbagen, War bc«Safer« würbiger SJtitbelfer unb Stacbfolger im grönlänb. Sebramte »on 1734 40 . Stachfeiner Stücffebr nach ®änemarf würbe er $)rofeffor ber Rheologie, ®ireefor be« SBaifen*häufe« unb SStitglieb bc« SJtifftonScollegium«; nach be« Sater« Siobe SCuffeljer ber grönlänb.Stiffton unb jum Sifcbof ernannt. Gr fe|te bie 3tacbrid)ten be« SaterS über bie grönlänb.