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4 (1845) D bis Entern
Entstehung
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571
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Csb&er ©belffehte 571

ntett §robi, b. i. ber ©elebrte, melcbe» fte in ber erften Hälfte be« 1 l.Sabrb.iufammenbtacbfc,enthält Sieber fomol mptbiftben al« epifefjen Sn^attg au« »erfd)tebenen Seiten, jeboeb in«gc*fammt, trenn auch t)ier unb ba fpäter Gi)riftüd)e« eingefloffen, au« ^cibnifcfc»er Seit, »enbenen bic eptfcEjen Sieber ju ben ältefleit ju gehören febeinen. Ste ctfle Hanbfcbrift baöonmürbe 1643 in3«lanb »on bentffiifdjofe ju©falbolt, Srinjulf ©»eno entbedt. Sie Haupt*au«gabc (3 Sbe., Äopenf). 1787 1828 , 4 .), enttjaltenbbertUrtcjct mitlat.Überfegung, Sin«merfungen unb reichen ©[offen, mürbe »on bem9lrne=®tagnänifcben3nffitutbeforgtunb »or»jüglid)en SCntbeii, bauptfäebtid) an ben beiben lebtenSänben, batte ginn 50b a g it u ff e n (f.b.),ber auch ba« beigegebeneLexicon inythologicum" beforgte. 97od) öor Sollenbung biefetgtofen 9lu«gabe batte Slfjeliu« eine Hanbau«gabe nad) 9ta«B« fltecenfton beforgt (©totfb-1818). 9lud) bte Srüber ©rimm bitten au« ber HanbfcbriftSieber ber alten Ebba" mittrefflichen 9lnmetBungen berau«gegeben (Setl. 1813 ). Seutfche Übcrfegungen beforgten fo*bann ©tubacb (Slürnb. 1829) unb Scgt« in bengunbgruben be« alten Sorbett«" (Spj. 1829).Einzelne Steber iiberfegten ^erber, Seiti« (©ineb), ©rätcr, g. fDtaper unb Sttmüller.Sie jüngere 6 bba, beten Snfamntenflellung man gemöbnlicb bem berühmten 3 «länber©norto ©turlufon (f. b.) im 13 . 3ab»b. üufebreibt, tfl eigentlieb ein Sebrbucb ber altnor-bifbben fßoetiB, ba man auch in ebrifiltdjer Seit bie 9tfenlet>re noch ju poetifebem ©cbmudebenugte. Sen Hauptbeftanbtbeil berfelben bilbet eine profaifd)e »olljtänbige SOlptbologie.Sad)bent 1928 bie Hanbfcbrift aufgefunben morbenroar, beforgte Siefeniu« bie crfle 9lu«>gäbe mit bän. unb lat. liberfegung (Äopetib- 1665 ); bte befle aber »erbanBcn mit 9taSf(©todb- 1818 ); in« Seutfche mürbe ber ntptbologifdje Sbeil »onSüb« (33erl. 1812) über-tragen. Surcb jum 2 !b c üallcrbing« übertriebene Sobpreifuttgen,mic»on ©cbimntelmampbemberücbtigtenÜberfcger ber Ebba, mürbe eine ^JolemiB ©d)löjer«, Slbelung'« unb Süb« bec*

, »orgerufen, melcbe feit 177 3 , mo jucrfl ©dblojer al« ©egner auftrat, mit grojjer Sitterfett

' bic Echtheit ber Slfcnlebre, mte fte ficb in ben beiben Ebben barfMt, befämpfte. Sur ba«

lange »erjögerte Erfcbeinen einer »ollfiänbigen 2lu«gabe ber altern Ebba fonnte einen folcben.©treit auftaueben taffen; gegenmärtig ifl eine grage über bie Scftbeit ber altffanbina».ÜJlptbologie ebenfo überflüfftg al« über bie ©praefe felbji. Sgl. Stüller,Sie Ecbtbeit berSlfenlebre" (beittfcb) »on ©anber, Jfopenb- 1812 ).

©bber, ein glttf, ber auf bent SBeftermalbe in ben pteuf. Sbeinlanben tntfpringt,einen $b e ü be« ©rofberjogtbutn« Reffen unb ba« gürfrentbum 2BaJtecf burcbflrömt unbftd) in Äurbeffen brei ©tunben oberhalb .ftaffel in bie gulba ergieft, ift befonber« be«batbi beEannt, meil er ©olbfanb mit ftef) führt. ©d)on int 9lnfange be« 14. 3etf> r h- »«ben ©olb*mäfd)ereien in ber Ebber ermähnt. 9lu« Ebbergolbe liefen ©raf Philipp H- «nt 1480, ui-.bbie Sanbgrafen Äarl »ott Reffen int 3- *677 unb gtiebrid) 11. 1775 Sufaten fcblagen. 3«neuerer Seit gab ber Dberfl »on Efdjmege (f. b.) ftd) »iele Stiibe, biefe ©olbmäfcbeteicnmieber ergiebiger jtt machen, ju meld)cm Sebufe er and) 1832 eine Slctiencompagnie etricb*i tete, bie aber au« Stängel günfltgen Erfolg« ftd) mieber auflöffe. 91tts bem gemonnenen

©olbe mürben 1836 ©ebaumünjen geprägt unb ben Slctionair« für 1% STplr. abgelaffett.

©befliltf (©erarb), einer ber berübmteflen Jlttpferflecber, geh. ju Slntmerpen 1649,erhielt, naebbem er ftcb in feiner Saterjlabf bie Elemente feiner jfunfl ju eigen gemacht, infPari« feine 3lu«bilbung, mo ihn Submig XIV. bureb ©ttnffbe$eigungen 5 « feffeln mufte.911« Äupfetfleeber be« Aönig« nnb 5Uitglieb bcrSUalerafabemie ftarb er bafelbfi int 3-1707.Unter feinen überau« jablreicben dfupferjftcben ftnb befonber« bie feil, gantili« nach Sfafael,9llepanberS 93efud) bet ber gamilie be« Sariu« nach Scbntn, ba« 9?eitergefecbt nach Seo*narbo ba Sinei unb »or allen ba« ü'reuf, »on Engeln umgeben, nach Sebrun, ju benterfen.Sei feinen gröfern Slättern nach biflottfdjen ©emälben »erfuhr er ohne grofe 2Bal>l; »ieleSilber ftnb erft butcb feine SfJleijlerbanb berühmt gemorben. 9lttd) in ^orfrait«, beren ereine grofe 9lnjabl binterlaffen bah n^ar er fefjr glücEltct). Ein reinlicher unb babei glänjen--5 ber ©rabfticbel, correcte, leichte Seidptung, Streite ber Sat^r unb eine unnaebabntltd)e Har-monie in ber 9ltt«fftbrung meifen E.« Sßerfen ben erffen 3?ang unter benen feiner Safionan. äBeber fein Srttber, 3ob- ©/ geb. 1630, noch fein ©obn, Stfolau« E., geb.ju ^>ari« 1680, gefl. 1768, melcbe ihm in feiner Jlunft ttacbeiferten, erreichten ihn.

©ieifjefne beifen im 9Tllgemeinen bie bureb Surcbftd)tigfeit, ©lanj unb geuet, gacb-