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4 (1845) D bis Entern
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524
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824 Dupetit-Thouars Dupin (Andre Marie Jean Iacq.)

das er bis 1821 behielt. Im I. 1823 bekam er das Commando des Geschwaders, welches ^ ,

Cadiz belagerte. JmJ. 1830 war er cs, der dieLandung an der algicrischen Küste vollführte ,

und zur Einnahme der Hauptstadt Algier sehr viel beitrug. Nachdem er schon unterm 16. ,

Juli 1830 von Karl X. zum Pair erhoben, diese Ordonnanz aber bei der Julirevolution ^

annullirt worden war, wurde er unterm 13. Aug. 1830 durch Ludwig Philipp von neuem -

zu dieser Würde erhoben. Von 183436 führte er das Marineportefeuille, das er auch in ^

dem Ministerium vom 29. Oct. 1840 wieder übernahm; doch Kränklichkc.t, die ihn schon ^ ^

in den letzten Jahren von seiner Thätigkeit als Admiral abgehalten hatte, nöthigte ihn sehr - ^

bald, seine Entlassung einzureichen. ;

Dupetit-Thouars (Aristide Aubert), berühmter stanz. Seefahrer, geb. am 31. Aug. 1

1760 zu Boumois bei Saumur, wurde als Knabe beim Lesen desRobinson" vondcmWun- ^ ;

sche, Seereisen zu machen, mit solcher Lebhaftigkeit ergriffen, daß er miteinem andern Schul- s

genossen aus der Kriegsschule zu Lafleche entwich, um in Nantes als Schiffsjunge zur See ^

zu gehen; doch wurden beide aufgegriffen, ehe sie das Ziel erreicht. Der berühmte Geolog > x

Dolomieu, der zu jener Zeit zu Lafleche in Besatzung lag, wirkte Verzeihung aus. In der (

Kriegsschule zu Paris war er allerdings fleißiger als früher, doch mußte er, als sich keine x

Aussicht zur Beförderung im Seedienste zeigte, unter der Landmacht Dienste nehmen. Beim ^

Ausbruche des Kriegs mit England im 1.17 78 fand er endlich Gelegenheit, in die Marine ^

zu treten, und zeichnete sich in den Gefechten in den westindischen Gewässern in dem Grade g

aus, daß er nach dem Frieden von >783 zum Commandanten des Kriegsschiffs Tarleton er- !nannt wurde. Mit Eifer suchte er sich nun zum vollendeten praktischen Seemann auszubil- > '

den. Als das Gerücht sich verbreitete, daß Lapeyrouse auf einer wüsten Insel gescheitert (

wäre, sammelte er Unterzeichnungen zur Ausrüstung eines Schiffs, das Lapeyrouse aufsu- ^

chen und zugleich den Pelzhandel auf der Nordwestküste von Amerika treiben sollte. Doch > ^

Unfälle aller Art verfolgten ihn auf dieser Fahrt, auf der ihn sein Bruder, welcher Botaniker ^

war, begleitete. Nachdem er, von den Portugiesen gefangen genommen, lange Zeit im Kerker y

zu Lissabon zugebracht, vertheilte er, was ihm die portug. Negierung als den Ertrag des ver- ^

kauften Wracks seines Schiffs gegeben hatte, unter seine Mannschaft und ging nach Nord- ^

amerika, wo er zwei Versuche machte, die Nordwestküste zu Lande zu erreichen, und mit La- (

rochefoucauld-Liancourt den Niagarafall besuchte. Als in seinem Vaterlande der Revolu- ?

tionssturm sich gelegt, kehrte er zurück und nahm wieder Seedienste. Auf dem Zuge nach ^

Ägypten befehligte er ein Schiff von 80 Kanonen, auf welchem Dolomieu ihm zur Seite z

war. Er sah voraus, was zu befürchten war, wenn man Nclson's Ankunft in der genommc- ,

nen Stellung auf der Rhede von Abukir erwarten wollte, und rieth, sogleich unter Segel zu ^

gehen. Obschon man seine Stimme nicht beachtete, focht er dessenungeachtet mit Unerschro- ^

ckenheit gegen die siegreichen feindlichen Schiffe und fiel im Kampfe am 1. Aug. 1798. ^

Ganz in der neuesten Zeit machte sich der gleichfalls stanz. Admiral Dupetit-Thouars ^

dadurch einen Namen, daß er am 6. Nov. 184 3 die Königin Pomare auf Otaheiti, die sicü ^

unter stanz. Protection gestellt, wegen Verletzung ihrer desfallstgen Verpflichtungen für ent- §

setzt erklärte und die Insel in Besitz nahm. (

Dupin (Andre Marie Jean Jacq.), stanz. Deputirter und früherer Präsident der , kKammer, Generalprocurator beim Cassationshofe, Mitglied derstanz. Akademie und der Aka- :

demie der Wissenschaften, wurde am 1. Febr. 1783 zu Varzy geboren und ist der Sohn des ^

Advocaten Charl. Andre D., der in der Revolution Mitglied der GesehgebendenVersamm-lung und des Raths der Alten war und 1843 zu Clamecy, 85 Jahre alt, verstarb. Als sein j

Vater 1793 in Haft kam, übernahm die Mutter den Unterricht ihrer Söhne und suchte siedurch die röm. Geschichte für Freiheit und Ruhm zu begeistern. In Paris bereitete er sich zum <

praktischen Juristen vor und wurde 1806, nach der Wiederherstellung der in den ersten Jahren §

der Revolution aufgehobenen Rechtsschulen wieder als der erste Doctor der Rechte promo- z

virt. Durch seinekrincipis juris civilis" (5 Bde., Par. 1806) und denkrecis kistorigus 1 jdu droit romsin" (Par. 1809), der aber von der Policei unterdrückt wurde, bewies er sich <

als einen fruchtbaren Schriftsteller im Fache des röm. Rechts und erhielt hierauf >810 eine j

Professur der Rechte. Hierauf gab er dasDictionnaire des srretes modernes" (2 Bde., i

Par. 1812, 4.) heraus. Das Staats- und Völkerrecht bereicherte er durch dieDissertation ;