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4 (1845) D bis Entern
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20 Damafceims Damas (Geschlecht)

»Nil jiliilasnplliol Society zu Manchester, außerdem ist er Mitglied der Rozsl «ocist^zuLondon und der pariser Akademie und genießt seit 1833 auch eine kleine königliche Pension.Seine vorzüglichsten physikalischen Arbeiten beziehen sich auf die Ausdehnung und Mi-schung der Gase und die Elasticität der Dämpfe; in der Chemie hat er sich durch Aufstellungder atomistischen Theorie und wesentliche Förderung der Lehre von den festen Proportionen,durch Untersuchungen über die Absorption der Gase durch das Wasser, über Kohlenoxyd,Kohlenwasserstoff, die Sauerstoffverbindungen des Stickstoffs u. s. w. verdient gemacht.Seine Abhandlungen stehen meist in denNemoirs ok tlle literarx sinl püiiosopiiicsl so-viel)? ok Nsncbesler"; ferner in denkllilvsopliicsl trsnsactions", in Nicholson's?in-losopliicul jvurnsl" und Thvmson'sXnnsls ok pliilosoplix". Selbständige Werke von ihmsindNeteorological esssxs snck obrervstisns" (Lond. 1793; 2. Aust-, 1834) und dasNew System ok cbemical pililosopliz" (3 Bde., Lond. 1808 27; deutsch, aber nichtvollständig, von Wolf, 2 Bde., Berl. 181214).

Damascenus (Johannes), s. Johannes Chrysorrhoas.

Damas, eines der ältesten und berühmtesten Geschlechter Frankreichs, das sich schonim 13. und 14. Jahrh. durch reiche Besitzthümer, Verbindungen und öffentliche Stellungauszeichnete, theilte sich seit Ende des 16. Jahrh. in die Linien Damas und Damas -Crux, welche noch gegenwärtig fortbestehen. Auch in neuerer Zeit haben sich mehre Gliederdieses Geschlechts berühmt gemacht. Charles, Graf, dann Herzog von D-, geb.am 28. Oct. 1758, nahm als Adjutant des Grafen von Rochambeau 1780 und 1781 andem nordamerik. Kriege Theil und erhielt den Grad eines Oberst. Nach seiner Rückkehrnach Frankreich ward er Befehlshaber eines Draavnerreai ments und, da er ungeachtet s einerTheilnahme am Freiheitskampfe die Ergebenheit für den absoluten Thrönvcwcchrh vomMarquis von Bouillö beauftragt, an der Spitze seines Regiments die beabsichtigte FluchtLudwig's XVI. zu decken, was am 21. Juni 1791 seine Verhaftung zu Varennes zurFolge hatte. Nachdem er durch die bei Annahme der Constitution ertheilte Amnestie be-freit worden, verließ er noch zu Ende desselben Jahres sein Vaterland und machte die Feld-züge von 1792 und 1793 in der Armee der Prinzen mit. Hierauf begleitete er den Grafenvon Provence nach Italien und begab sich 1794 mit demselben nach England, um daselbstdie Expedition nach Quiberon bewerkstelligen zu helfen. Zu diesem Zwecke sollte er sich imOct. >795 mit Briefen zu dem Grafen Puisaye begeben, allein das Schiff scheiterte bei Ca-lais, und D. fiel mit dem Herzoge von Choiseul-Stainville in die Hände der Republikaner.Nach einer kurzen Gefangenschaft, aus der , ihn eine abermalige Amnestie rettete, begab ersich wieder zu dem G rafen von Anols, erschien mit demselben an den Küsten der Bretagneund kämpfte dann in der Armee Conde"s in allen Feldzügen. Nach der Restauration der Bour-bons wurde seine Anhänglichkeit glänzend belohnt und er Befehlshaber der pariser National-garde zu Pferd, Pair von Frankreich und Generallieutenant. Bei Napoleon's Rückkehrfolgte er dem Könige nach Gent; nach der zweiten Restauration wurde er zum Befehlshaberder 18. Militairdivision, 1827 zum Herzoge erhoben und starb im I. 1829. Roger,Grafvon D-, des Vorigen Bruder, geb. 1769, führte ein noch bewegteres und thaten-rcicheres Leben. Im Alter von 1 4 Jahren war er Lieutenant in der franz. Armee, ging aberdann aus Drang nach Thaten und Ehre nach Rußland, um daselbst im Kriege gegen dieTürken mitzukämpfen. Durch Muth und Kühnheit zeichnete er sich aus während der Be-lagerung von Otschakow und beim Sturme auf Ismail und wurde zum Obersten befördert.Nach der Auswanderung der franz. Prinzen begleitete er zwei Jahre hindurch den Grafenvon Artois und nahm hierauf in der Armee Conde"s, der ihm von 1795 an denjBefehl über dieLegion Mirabeau anvertraute, an allen Feldzügen gegen die Republik Theil. Als der Kriegzwischen Frankreich und Neapel ausbrach, stellte er sich mit dem General Mack an die Spitzeder neapolit. Armee und führte, nachdem sich die Neapolitaner ergeben und er allein einegünstigere Capitulation vom franz. General erhalten hatte, mit den Trümmern seiner Di-vision einen meisterhaften Rückzug nach Calabrien aus. Verwundet ging er nun nach Sici-lien, später nach Wien und 1814 nach Paris zurück, wo ihn Ludwig XVIII. zum General-lieutenant erhob und mit Ehren überhäufte. Bei der Rückkehr Napoleon's war er Be-fehlshaber der neunten Militairdivision. Als sich in Lyon die Truppen und das Volk für