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ist als cins der berühmtesten bekannt. Unter dem Ministerium Fox nahm er das Amt einesLaster »s Ille rolls in Irland an; allein cntmnthigt legte er cs schon 181 -1 nieder und starb1817 zu Brompton in der Nähe von London. In seiner Bcrcdtsamkeit zeigte sich das hinrei-ßende Feuer und die Anschauungs- und Empfindungsweise des irischen Nationalcharakters invollem Glanze. Seine vorzüglichsten Reden sind von seinem Sohne Will. Henry C., einemsehr geachteten Advocaten, gesammelt in dem „Inte »f lolm 6." (2 Bdc., Lond. 181 st).
Currende, abgeleitet von currerc, d. h. laufen, nennt man das Durchziehen derStraßen von singenden Schülern, dann das Schülcrchor selbst, welches diesen Umgang hält.Der Ursprung der Gurrende ist von den Bcttelmynchcn herzuleitcn, welche umherzoge» undfreiwillige Gaben zu ihrem Unterhalt cinsammclten. Ihrem Beispiele folgten nachher diesogenannten Bacchanten (s. d.), die vor den Thürcn geistliche Lieder absangen, wofür sieeine Gabe erhielten. Nach der Reformation wurden an.mehren Orten die Currcndcn inSingchörc umgeschaffcn, die gleichfalls wöchentlich einige Male vor den Häusern sangen;doch auch diese Currenden sind in neuern Zeiten vielfach eingeschränkt und an mehren Ortenganz abgeschaffk worden. Vgl. Schaarschmidt, „Geschichte der Currcnde" (Lpz. 1807).
Cnrs heißt der Marktpreis der Geldsortc», Wechsel, Staatspapicrc, Acticn u. s. w.gegen gesetzliche Zahlmittcl. Das Pari des Umlaufs zweier Länder bedeutet in der Kauf-mannssprache den gleichen Werth eines gewissen Betrags des Umlaufs des einen in demUmlaufe des andern Landes, wobei vorausgesetzt wird, daß die Umläufe beider genau vondem Schrot und Korn sind, den die beiderseitigen Negierungen festgesetzt haben. Dieses Parii» der Bczahlungsweise zwischen zwei Ländern wird so lange statlfindcn, als keine Verschie-denheit zwischen dem bestehenden Gewicht oder der Feinheit der Münzen oder der sic vertre-tenden Barren und keine plötzliche Zu- oder Abnahme der von dem einen Lande ans das an-dere gezogenen Wechsel eintreccn. Wenn Veränderungen des Curses durch Umstände, welcheden Umlauf berühren, verursacht werden, so sind sie blos nominell, reell aber, wenn Um-stände cintrcten, die ihren Handel berühren. So lange von zwei Ländern jedes dem anderngleich viel abkauft, so wird der Curs pari bleiben, weil der Betrag der gegenseitigen Trattensich ausglcicht. Dies kann aber nur selten stattfindcn, weil der Überfluß an Erzeugnissen ei-nes jeden Landes an mehre Länder verkauft wird, und daher keine dircctc, wol aber eine in-directe Ausgleichung stattsindet. Es wird also fast immer ein Saldo zu Gunsten des einenoder des andern Landes zu bezahlen sein, welcher den Cnrs berühren muß, indem man indem Laube! welches hcrauszubezahlen hat, wie für jede andere Waarc, wenn sic gesucht ist,so auch hier für Wechseläuif das gntbabcndc Land so lange etwas mehr bieten wird, als bisdieses mehr nicht die Kosten der Sendung von Wechseln auf andere Länder dahin zur Be-gebung oder der edlen Metalle erreicht haben wird. Diese Kosten bestimmen die Grenze zwi-schen dem Steigen und Fallen des Curses. ..Schwankungen des nominellen Curses, d. h.wenn cins der zusammenhandclndcn Länder Änderungen in seinem Umlaufe vornimmt, ha-ben auf den fremden Handel keinen Einfluß, denn wenn jener verweigert worden ist, so wirdder Curs desjenigen Landes, welches es gcthan hat, um ebenso viel Proccnt fallen, als dievorgcnommcnc Verschlechterung beträgt; allein die auszuführenden Waarcn werden genauebenso viel im Preise sinken, also wird dem Auslande gegenüber dasselbe Vcrhältniß bleiben.Wenn aber eine Schwankung im Curse nicht von der Entwcrthung des Umlaufs sondernvon einem Mangel an Wechseln auf das Ausland herrührt, so findet dann keine Schwan-kung der Waarenprcise statt, wol aber ein Reiz zur Ausfuhr, denn ein solcher ungünstigerreeller Curs nimmt dann die Natur einer Prämie auf Ausfuhr von der Höhe der Prämieauf Wechsel für das Ausland an. Weil die Ausfuhr nur stattsindet, um das bestehende Mis-vcrhältniß zwischen Aus - und Einfuhr auszugleichen, so muß auch die Einfuhr abnehmen,weil die Preise der ausländischen Maaren, wenn sie cingeführt werden sollen, um so viel nie-driger sein müssen, als der Unterschied des Curses beträgt, und dies nicht zu erlangen ist.Werden weniger Waarcn cingeführt, so ist auch weniger an das Ausland zu bezahlen; manbedarf dann der Wechsel auf das Ausland weniger, und der Curs wird verhältnismäßig sichbessern. Ist der Curs günstig, so werden die auszuführcnden Waarcn um den Unterschieddes Curses theurer; er wird dann von der Ausfuhr abhalten und die Einfuhr befördern.Auf diese Art werden sich die Schwankungen des reellen Curses stets selbst ausglcichen. Sie