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epischer Harmonie. Ich begreift nicht, wie einmoderner Tonfttzer solche zopfige Wendungen ge-brauchen kann.
Der Andere: Wie reizend ist dieser Blumenkranzschöner Damen vor uns! Finden Sie nicht auch,daß die Mode der ausgeschnittenen Kleider sehrliberal ist?
Zwei mitwirkende Damen (mit Hinblick auf eine Dritte,dir blos Zuhörerin.)
Die Eine: Ich möchte nur wissen, wie die Gans hie-herkommt — fie kennt keine Notel
Die Andere: Nimm's ihr doch nicht übel, sie ist zudumm, ihre Blamage einzusehn.
Ein Herr (hinter diesen Damen zu seinem Nachbar.)Hast Du gehört, wie die Beiden den ungünstigenLontrast ihres persönlichen Werthrs gegen Jenedurch Moquiren auszugleichen suchen?
Wir ersehen aus obigen Reden, daß ungetrübter Ge-nuß und heilige Begeisterung für die Poesie der Mufikerste Bedingung in „feinen" Concerten sind.
Aus der Kunstausstellung.
Der Kunstkenner. Sehen Sie, hochgeschätztes Fräu-lein, dieses Erzeugniß eines jugendlichen Talents; wieVenus aus dem Schaume des Meeres, erstand es aus demübersprudelnden Flusse seines Geistes, die Farben eintensich wie zwei liebende Herzen zur schönsten Harmonie,der Pinsel ward zum Moftsstabe, der die Quelle desSchönen heraufbeschwor aus dem Felsen des Gedankens,die Leinwand glich dem Tage vor der Schöpfung, ehefie der Knnstgott berührte, jetzt ist fie fertig die kleineWelt und wir betrachten fie und sprechen: es ist gut.