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Non den Fensterparaden.
Die Fenster dienen im Allgemeinen zur Einführung desLichtes in die Wohnungen; eine Ausnahme hievon machendie Häuser, worin sich Damen befinden, denn hier habendie Fenster keinen andern Zweck, als daß die Damendaran fitzen können.
Man würde dem „schönen Geschlechts Unrecht thun,wenn man daraus auf ihre besondere Vorliebe für dasLicht schließen wollte. Es widerlegt sich eine solche Be-hauptung einfach dadurch, daß diejenigen Damen ammeisten an den Fenstern sitzen, die das Licht am erstenzu scheuen haben.
Die Blumen, deren wahren Zweck wir in einem an-dern Capitel angebcn, find hier nur die Reliefs der Damenund wirken meist negativ. Wir meinen nämlich, daß derGegensatz einer blühenden Rose zu einer dahinter fitzen-den verblühten Dame nur ein ungünstiges Verhältnißfür letztere sein kann, und verweisen zur bessern Benutzungder Flora auf die bcigefügte Blumensprache.
Wie die Fenster für die Damen, so dienen die Trot-toirs lediglich für die fensterparadirenden Herren; sogardie ganze Straße ist allein für denselben Zweck gemacht,wenn die Betreffenden vorüber reiten. Letztere Gattimgist die vornehmere, weil sic hochtrabende Ansichten hat.
Bei dieser Art des Complimentirens gelten im Allge-meinen folgende Regeln: