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Schach aus, in dessen Versammlung vom 13. Januar 1895 Dr. Häne über das Projektreferierte.
31. In Buchs stirbt im 44. Altersjahr Paravizin Hilty, früher Mitglied des st, gallischenGrossen Rates und des Bezirksgerichtes Werdenberg'. Er testiert Fr. 150,000 als Fondszur Errichtung eines Krankenhauses für den Bezirk Werdenberg.
31. Wie der April war auch der Mai kalt, ohne jedoch Frostschaden zu verursachen,und niederschlagsreich, so dass seine Niederschlagsmenge das 30jährige Mittel um84 mm übersteigt. Zwei Tage weisen noch Schneefall auf. Im allgemeinen ist dieVegetation gegenüber andern Jahren um zehn bis vierzehn Tage zurückgeblieben,luni 1. Der heute in Kraft tretende Sommerfahrplan der schweizerischen Bahnen bringt diefür St. Gallen wichtige Neuerung, dass die Nachtschnellzüge zwischen Genf und Zürichin beiden Pachtungen über St. Gallen-St. Margreten direkte Verbindungen nach undvon München erhalten, wie sie über Romanshorn und den Bodensee bestehen. Seit1. Mai laufen direkte Wagen zwischen St. Gallen und Genf.2. In Altstätten erfolgt in festlicher Weise die Kollaudation einer mit dem Kostenaufwandevon Fr. 200,000 geschaffenen Hydrantenanlage. Eine Trinkwasser- und Hydranten-versorgung hat sich auch das Dorf Ebnat geschaffen, das zudem seit dem 12. Februarelektrische Strassenbeleuchtung besitzt. Weiter begeht am 27. September Winkelnfestlich die Einweihung einer Hydranten- und Trinkwasserversorgung.
7. In seiner Vaterstadt St. Gallen, wo er am 14. Dezember 1814 geboren worden, stirbtDr. med. Alexis Theodor Aepli, 1846—64 Bezirksarzt, 1867—86 Mitglied des kanto-nalen Sanitätsrates, vielverdient auch als Präsident der städtischen Hilfsgesellschaft,einer der Gründer der Taubstummenanstalt und der Kleinkinderbewahranstalt inSt. Gallen (Nekrolog im „Tagblatt der Stadt St. Gallen" Nr. 138 vom 15. Juni). —Tags zuvor schied in Marbach, im 77. Altersjahre, ebenfalls ein ehemaliges Mitglieddes kantonalen Sanitätsrates (während 28 Jahren) in der Person des Tierarztes SamuelKobelt aus dem Leben.
8. In St.Gallen, avo er am 24. Januar 1819 geboren worden, stirbt mit Johann JakobWeilenmann von Illnau (Zürich), einem der Gründer und seit 1886 Ehrenmitglied desschweizerischen Alpenclubs, während einer Reihe von Jahren Vicepräsident der Alpen-club-Sektion St. Gallen, einer der hervorragendsten schweizerischen Bergsteiger undHochgebirgskenner, Verfasser des im Verlage von A. E. Liebeskind zu Leipzig er-schienenen dreibändigen Werkes „Aus der Firnenwelt" (1. Band 1872, 2. Band 1873,3. Band 1877), der „Streifereien in den Berner und Walliser Alpen" im 2. Bande vonUlrichs „Berg- und Gletscherfahrten in den Hochalpen der Schweiz" und weitererAufsätze in den Jahrbüchern des schweizer. Alpenclubs und des österr. Alpenvereins.Weilenmann unternahm eine Reihe kühnster Erstbesteigungen und machte als Einzel-gänger Gletscherwanderungen ohne Gleichen. Er vergabte für das Asil in WilFr. 100,000, für die städtische Hilfsgesellschaft Fr. 20,000, für den Freibettenfondsdes Kantonsspitals und den städtischen Verein gegen Haus- und Gassenbettel jeFr. 10,000 (Nekrolog im „Tagblatt der Stadt St. Gallen", Beilage zu Nr. 142 vom19. Juni, abgedruckt in der „Alpina", IV. Jahrgang, Nr. 8).
14. Auf dem untern Brühl in St. Gallen spielt sich, vom Stadtturnverein veranstaltet, beischönstem Wetter das vierte nordostschweizerische Schwingfest ab, an welchem sich
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