Druckschrift 
Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen dem türckischen Käyser, Bajazeth I. der von seiner weltlichen Hoheit so tieff herab gefallen, daß er sein Leben, als ein Gefangener, in einem eisernen Käfig, elendiglich geendet, und dem persianischen Schach, Sefi, welcher in dem letzt-verwichenen Seculo geherrschet hat : worinnen die über alle Massen denckwürdige Historie des Bajazeths, folglich eine Erzehlung grosser Grausamkeiten ... enthalten ...
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
 

«Gtz ( Zs ) S»»

nicht erlaubet, GOtl und allen rechtschaffenen Menschen aber mißfälligsind.

Bey fogesialten Sachen wurde ich vollkommen überzeuget,wie ichderjenige seye,den das Verhangniß in den Stand gesehet, daß er mit demGriechischen Käyserthum Wucher und Handelschaffr treiben könne. Ich-ttkarrffte es auch diesen Heyden,welche mir am meisten davor boten,nahmällörollicum.samt dessen Sodnfoksllne.an meinen Hof und schickte dar-gegen den Vater,nebst seinem andern Sohn kmanuel, «rach LonstgrirL-nopel,woselbst sie die Regierung wieder antraten.

Als ich ?olt'eilion von der Stadt tchilgäelplug nehmen wölke, wel-gemn sich die Bürger und Einwohner, welche die Knechtschoffl ihresKäyfers verpfuyeten, mir dieThore zu öffnen. Weil ich nun Gewaltgegen den Platz gebrauchen muste,teruffete ich den Griechischen Käyser,Zobsnnem ks>LoioAU!,>,und seinen Sohn Lmsnnel.ur mir, und sie fandensich mit irooo.Mann ein,als so viel sie zu meinem Dienst beständig zu un-terhalten versprochen hatten. Die Stadt ließ es auff einen (-enersl-Sturm ankommen, und da zwunge ich den Griechis« Käyser, und seinenSohn Lmanuel, daß sie die ersten dabey seyn,und mir also diese ihre Stadtftlbsr erobern helffen musten. Dieses geschähe smw lzZr. in dem vierd-ten Jahre meiner Regierung und der Griechische Käyser ?»!«(,-loZus.starb bald hernach, in dem siten Jahre seines Alters vor Kummerund Betrübniß ; sein Sohn und bißheriger Mit-Regent Lm-muel aberverbliebe Nachfolger am Reiche.

8LkI.

Das ist wahrhafftig recht ttaurrg zu hören, und muß absonderlichin denen Ohren derer Christen kläglich lauten.

Dkekurop2e!schen Christen fiengen nunmehro an, die Augen einwenig besser auffzuthun,und ihre Häupter giengen unter einander zu Ra-che, wie sie meinen ferner« kroZrcüea Einhalt thun möchten. Ich hin-gegen keheete mich an nichts, sondern fiele die Ungarischen Gränhen an.In diesem Königreich regierte damahls 8igkmnaclu,. Dieser war desRömischen Käysers Laroli IV. anderer Sohn , und Kävsers Weacs8lgiBruder. Sei, Vater hatte,von denen Herhogen in Bayrrn,dieMarck

E » Bran-