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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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M ( r°Z7 ) W

pZrsumirte mich auch aufs beste,damit ich zu dem,worzu ich bestimmet/ rechtbereit seyn möchte. Die Herhogin empfieng mich überaus gnädig undliebreich. Sie vermeinte die Erstlinge meiner àessen zu empfangen,und aus meinem jungen Hertzen die ersten Liebes-Seuffzer zu ziehen;worinnen sie doch irrere.

Auf diese Weise liess meine erste Aufwartung beyder Herhoginvon Oevelanä sehr glücklich ab. Derselben folgten immer mehrere/ unddie Geschencke, die ich von der Herhogin bekam, vermehrcten sich von einerZeit zur andern. Keine Deponie ließ sie sich dauren, wann sie um meinet-willen gemachet wurde, und ihre schönsten Juwelen wandte mir dieselbezu, um mich dadurch zu bereichern. Weil es sich aber gar leichte fügen

können, daß das Regiment, worunter ich gestanden , m-ràren müssen,da sie mich bann aus ihren Augen verlohren hatte : so erkauffre sie mir ei-ne Cammer-Junckcr-Stells beydem Herhog von ^orck, und gab da-vor mehr als sechstausend Thaler. Hiermit war ich, durch die Hertzogirrvon clevànâ.nach Hofe gebracht und in Stande gesetzet, mir den Wegtzu weit hohem und grösser» Ehrenposten zu bahnen.

Ich beflisse mich von Stund an zu machen, daß meine Schwester,àsbîiig, als Cammer-Fräulein zu der Herhogin von Vorck kommenmöchte. Aufdiese Weife habe ich Anfangs ihr Glücke gemachet, und sienicht das meine. Nachgehends aber hat sie sich wohl im Stande befun-den mir gute Dienste zu thun. Denn euer Bruder, der Herhog von

VorcL. verliebte sich in sie, und hat sie so geliebet, daß er ihr nichts abschla-gen können. Er liebele mich um ihrentwillen weit mehr als andere Hof-cL vaiiis^.und ich gieng mik ihm zur See, als er in dem Krieg wider Hol-land die Flotte des Königs Oroli n. comnunckrte. Einstmals, beyder kerour aus der See nach Engeland/geriethen wir auf eine Sand-Banck. unddie Gefahr, umzukommen, war groß. Man rettete denHerhog von Vmck am ersten, alsdann aber entstünde eine allgemeineconlulwn, dieweil ein jeder nur aufsich selbst bedacht seyn wolte, worü-ber ich gar leichtlich hätte verlohren gehen können. Jedoch der Herhogvon Vorä verhinderte es, indem er einem jeden verbot auf seine Rettungbedacht zu seyn, bevor ich aus der Gefahr gerissen und bey ihm wäre.

Wann mein Bruder, der Herhog von Vorä.gewust hätte, daß er,Khlorä-Ouc ! in eurer Person eine Schlange in seinem. Busem ernehme,

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