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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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zur Erlernung allerhand ritterlichen Lxercuien und andern, einem jungen

6enriemsn anständigen Wlssenschüfften. fleißig angehalten,worunter die

Begreiffuna einiger fremden Sprachen, sonderlich der Franhösischen, zurechnen Hernach gieng ich eine Zeitlang nach Oxiorcl, woselbst ich michvor allen Dingen in der Hist wie geübet habe. Weil sich aber keine Lustin mir zeigte, weder in den geistlichen kwch in einen andern gelehrten StandM treten; aucontràe ein grosser Trieb, zur See oder auf dem Lande,durch die Waffen berühmt ru werden: als sagte ich dem Sitz derer Mu-sen »vi^u, und bestrebte mich in die Schule des partis zukommen.

Mein gutes Glücke wüste es auch so zu fügen, daß ich, sonder grosseBemühung, bey einer Kompanie unter dem Leid-Regimentzu Fuß, denPlatz eines Fäbndrrchs erhielt, ungeachtet ich das siebzehnte Jahr nochnicht völlig erreichet hatte. Ich war mit einer vortrefflichen l-Me.?orrund Stellung des Leibes begäbet kunme auch, in Ansehung des Gesich-tes,unter die allerschönsten Sngeländer gerechnet, ja mit guten Fug undRecht ein anderer ànís genennet werden, weshalb mich dann so leicht-lich kein Frauenzimmer ansehen kunnte, deren Augen nicht, auf meinemAngesicht und meiner là, bekleben geblieben wäre.

Zu derselben Zeit war die Herhsgin von Lle vànâ eures Bruders,Kö-nigs Lsruli il ,n Engeland klgîcrà.u. zwar die zre öffentliche an derZahl.Bev solcher befand sich eine Befrermdinvonnm als Hofmeisterin, wel-che ich öffters besuchte. Als ich einstmals in ihrem Zimmer saß, auch vowihr mit cionieä und andern leckerhaffren Dingen rr-äet wurde,trat die Hertzogin hinein. Ich wottr mich aus unverzüglich reri-riren. AlleindieHertzogin,welcheemZunderwar,dttgarteichtlichFeu-<r fieng, hatte mich kaum gesehen, so gefiel ich ihr schon, weshalb sie mirnicht gestattete wegzugehen, à comrà , sie fragte wer ich sey ? undließ sich in einen vilcurs mit mir ein Binnen der kurhen Zeit nun,Laß wir miteinander redeten, gieng ein solches Liedes Feuer in ihrem Her-tzen auf, daß sie besaht, ich solte mich des Abends, wann der König zu Bet-te seyn würde, bev ihr einfinden Über diesen Beseht erröchete ich in Mei-

nem Angesichts würde auch nimmermehr die courage gehabt haben dem-selben zu gehorsamen, wann mir nicht meine Befreundin,nachdem die Her-tzogin wieder weggegangen war,desfalls starck zugeredet hätte. Denn siekennetedas lemperamenr der Hertzogin von ì.tevelsntj, und gratulirresich dieses Zufalls wegen in ihrem Hertzen. Hiernechstermangekte meineBefreundtin nicht mir allerhand stärckende Wasser zutrincken zugeben,

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