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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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und unter der Polnischen /ìrmóc zu dienen. Der König willigte fomder Bedencken in sein Verlangen; und er ist bon ^nao 1 662 . biß in das166 s. Jahr in Pohlen verblieben. Allda bekam er einstmals, in eineráâion wider die Moßcowiter, einen Stoß in den Bauch, und ohne wich,wvferne ich nicht bey ihm gewesen wäre, würde er gantz gewiß, durch die«sen Stoß, das Leben eingebüßet haben.

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Wie? Printzeßin! Ihr habt euch in Fraàich, der Graf von6u'às aber sich in Pohlen befunden, und ihr seyd doch bey ihm gewe-sen ? das ist gewißlich seltsam zu hören.

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So seltsam es auch zu hören, hat es dennoch seine Richtigkeit. Dennvb ich schon, der Person nach, weit von dem Grafen 6s 6uicb.es encfer-net war, trug er dennoch mein korrrà, in einer ziemlich grossen Cap-ful, beständig bey sich. Der Stoß gerieth auf diese Capsul, welchesamt dem korrrsil emzweygieng. Dadurch aber verlohr er ftine korcsdergestalt,daß erden Magen nicht durchdringenkunme.

Einstmals lief Zeitung ein, daß sich der Graf von 6mcbes. nebsteinem 6orpo Polnischer i>oupen, in grosser Gefahr befände. Dieseswurde bey der Königlichen Tafel erzehlet, und ich entfärbte mich gantzdarüber.Einige olàvírten solches,urtheilten daraus, daß ich ihn noch nichtmüste vergessen haben, und hatten recht.

Verschiedene andere vornehme, Zàre wackere Hof-csvaU-rs be-warben sich, währender Abwesenheit des Grafen von!ws, in mei-ne Gunnst zu kommen, dergestalt, daß ich von lauter verliebten Haa-ftn geplaget ward. Einiger 6onverlàa gefiek mir, und ich machte ih-nen Hoffnung, daß sie, nach der Sprache derer Verliebten zu reden,glückselig werden könnten; andere aber verlachete und verspottete ich.Einen sogenannten 6s Varäes, den ich vor einen Bmieger hielt, weil ichwüste, daß er schon mehr als eine Osms aufgesetzet, hernach aberschjmpfflich von ihnen geredet hatte, bezahlete ich häßlich. Er war nem-lich von der Natur mit einer ziemlich grossen Nase begäbet. Als er mirnun zu verstehen gab , welchermassen er mich innigst liebe , und wünschevon mir wieder geliebet zu werden, nahm ich daher Gelegenheit zu sagen,daß ich befürchtete, seine Nase möchte mich in dem Bette iocommoä-ren,wann es ja möglich wäre, daß er nebst mir in einem Bette schlaffenkönnte.

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