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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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1023
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erlauben , daß sie ihre c-â«Z mit sich nehmen dörffte,weilanderergestaltihre Prinzeßin,nemlich ich, verlohren wäre: denn die Briefe / welche mirder Graf von Quieks geschrieben/ waren alle darinnen. Darauf erhubsich die Marschallin zu meinem Gemahl. Erlaubniß desfalls zu holen,verschwieg aber, aus Liebe zu mir / die Ursache warum? Mein Gemahl,aus einer Gütigkeit, welche sonst von ehrsüchtigen Männern gantz ent-fernet, ließ das Qàgen mit wegnehmen; und ich war der Marschallinhöchstens vor solchen guten Dienst verbunden, weil ich, anderergestalt,sehr übel dabey zu rechte gekommen seyn würde. Als ich erwachete, tratmein Gemahl in das Schlaff-Gemach und sagte, daß er diese zwey Per-sonen fortgejaget hätte. Hierüber erschrack ich nicht wenig; allein derGemahl rsririne sich, ohne weiter ein Wort zu sprechen.

Er êeàe sich an meine Mutter, die sich zur selben Zeit in Pa-ris befand, und beklagte sich schmerhlich über mich. Solche fand sichbey mir ein, und gab mir einen harten Verweist. Hierauf hatte ich mitmeinem Gemahl, des Quicke« wegen, eine Unterredung, in welcher wireinander das Verständniß besser eröffneten. Ich meines Orts behaup-tete, daß ich ihn mehr nicht als einmal in mein Gemach kommen lassen,unddrey oder vier mal Briefe mit ihm gewechselt hätte. Im übrigen seyemeine Qonvsrlircion mit dem Grafen von Quickes anders nichts als einekgilleris.da ich ihli vor einen eingebildeten Narren hielte, der vermeinetesolche Werken zu haben, daß ihn eine Prinzeßin meines Rangs liebenmüste-

Diese Reden cksrmkten meinen Gemahl dergestalt, daß er michemkräte und küssete, womit der Friede zwischen uns gemacher war,so gar, daß auch mein Gemahl nicht einmal bedacht gewesen, Rachean dem Quickes auszuüben, nachdem ich ihm und dem König verspro-chen , weiter nicht den geringsten klmgang mit dem Quickes zu haben.Die làtsiâîs betreffende, correffonckrte sie sowohl mit mir als der vg-kere. Als solches der König erfuhr, ließ er sie durch einen Lxemr neh-men, und biß auf die äusserste Gräntze des Königreichs führen; da siedann endlich eine Nonne geworden.

Der König erhub sich zu denen iroupen nach Lothringen, woselbstihmder Grafvon Quickes, aufgeschehene Befragung, alles erzehlete,wieweit er in seinem Umgang mit mir gekommen. Hiervon bekam ich Nach-richt , und er schrieb ihm etliche häßliche Briefe. Darauf bat er sich,vor Verdruß/ von dem König Erlaubniß aus nach Pohlen zu gehen,

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