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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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seye zu wissen, daß er es nicht freywillig, sondern gezwungen thäte. Erversprach Gehorsam zu leisten, mit der Lonàià.datz ich ihm gestatten sol-le, mir ä Oi-u zu sagen.

Ich gestünde ihm solches zu, und befahl der l^omàis , die Sacheso einzufädeln, daß niemand von unserer LmrevuL etwas erführe. ZuFolge dieser Orche, ließ Klont3lgi8 den Grafen von Quickes, im ?àisRc>53l, wo ich damals wohnete, durch eine verborgene Treppe ein, undversteckte ihm in einem Kleider-Schcancken. Nachdem ich des Mittagsgespeiset hatte, stellete ich mich, als wolle ich schlaffen, und gieng in eineQ^eríe. Quickes trat alsdann hervor, und es wurden sehr zärtlicheWorte zwischen uns gewechselt. Als wir aber am besten redeten, kam

mein Gemahl aus dem kouvre, und da war kein anderer Rath, ausserdaß LuicKe, den Camin hinauf, in den Schorstein schlupffen muste.

Solche Abendtheuer ziehet es nach sich, wann man auf Wegen ge-het, dahin man nicht gehöret, daß auch eine Person von hoher Gebührt,aufeine Zeitlang, einem Schorsteinfeger gleich werden muß.

Ha! Es hat schon mancher, semer àgà zum Gefallen,einen Hund oder eine Katze sgiret, wann er ihr ein Zeichen oder Losung ge-ben wollen, und zu solchem Ende gebellet oder gemauncket. Warumsolle er, ihrzu Liebe, aufeine kleine Zeit, nicht auch einem Schorsteinfegergleich werden mögen? Der Gras von Quickes stack etliche Stunden indem Schorstein, biß er wieder herunter kommen durffte, und reisete kurtzhernach aus Paris nach Lothringen,

Eine ander Fräulein hatte oklerviret, daß klontàis eine Intriguezwischen mir und dem Grafen von Quickes menZgirte. Weil sie nun ei-ne Feindin der kionwisis war, machete sie, daß mein Gemahl Nachrichtbekam, wer die Unterhändlern» zwischen mir und dem Quicke sey. De-rohalben fassete mein Gemahl die Resolution, sich dieser und noch einerandern Fräulein, die ein sehr übles Leben führete, zu einschlagen. Alsofände sich einstmals des Morgens die Marschallin <iu klä ein, und kün-digte diesen beyden Personen an, welchermassen es meines Gemahls Be-fehl und Wille sey, baß sie sich rstiriren sollen, und z»var gleich zur Stund,,zu welchem Ende bereits eine Qsrolle ihrer wartete. kàtàis entsetztesich heffkig über solche Bochschafft/undbatdie Marschallin inständigstzu

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