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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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1018
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Graf von Quickcs auf mich geworffen hatte, und vermerckte, als er einwenig besser Achtung gab, daß ich den Grafen sehr wohl erleiden mach,te. Dannenhero machte er demselben eine zornige klche, aenechauchin einen halten Wort-Wechsel mit ihm. Allein der Graf, sich auf desKönigö Gnade verlassende, antwortete meinem Gemahl eben so, alsob er seines gleichen vor sich gehabt hätte.

Den Tag da dieser Lerm vorfiel, hütete ich die Cammer, und hat-te befohlen niemanden vor mich zulassen, ausser diejenigen, welche dasschon-gedachte Làc mit mir repsiirten, Ich wüste nicht das geringstevon dem Zanck. Als sich nun der König bey mir einfand, und ich dem-selben sagete, was vor Oràejch gestellet hätte, antwortete mir derMo-narch lächelnde und sprach , daß ich diejenigen sehr wohl zu ckoîlìxenwüste, welche von dem Verbot, in meine Cammer zu treten, ausge,nommen seyn sollen : denn der Graf von Quickes befand sich darunter.Hernach erzehlte er mir alles, was päet hatte, worüber ich nicht we-nig erschrack. Die Sache gelangen auch sonst zu aller Welt Ohren,und der Marschall von Qrammonr. der, wie schon gedacht, des Grafenvon Quickes Vater gewesen, sendete seinen Sohn zurücke nach Paris,mit Befehl nicht wieder nach kE-medisau zu kommen.

In Paris berühmte sich der Graf von Quickes sehr vertrauten Um-gang mit mir gepflogen zu haben. Das erfuhr ich, und kunnte ihndoch nicht hassen. Ich hatte eine Staats - Fräulein, kàcà ge-nannt , die eine sehr vertraute Freundin von der Vàre gewesen. Die-se beyden Fräulein wohneten beysammen in einem Zimmer; wiewohldie lvionràis allezeit wiche und Platz machete, wann/ich der König ein-fand. Ich employrte die Uonkàis alles auszuspähen und auszufor-schen, was zwischen dem König und der vollere pâte? und meinecuriâê ward durch sie ziemlich vergnüget. Allein der Graf von Qui-ckes , welcher Erlaubniß erlangte wieder nach Hofe zu kommen, stecketesich hinter die àntàis, und bestach sie mit grossen Geschencken, daßsieeu laveur seiner bey mir sprechen, und sich bemühen solle, ihn nicht nurin meine Gunnst aufs neue zu imroäuciren, sondern auch zu machen,daß er sich recht feste darinnen setzen, und seinen lang gesuchten zweck er-reichen könnte; welches diese zu thun versprach.

Am Tage Allerheiligen r66r. gebahr die Königin den vaupkm zurWelt, und ich war, unserer schlechten Freundschafft, die wir zusam-men trugen, ungeachtet, den gantzen Tag bey ihr gewesen. Gleichwie

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