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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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Spanien, Claris leeres», vermählet wurde, und Croinîel in Engelandein paar Jahre todt war, mein Bruder,csroiuxii. hingegen aufdem Eng-lischen Thron rsttbliret werden solte, achtete mich der ctarämal xisrarimgleichwohl würdig, eine Gemahlin des Bruders von dem König-vicoXiv. Hertzogs von Orleans zu werden/ und man schritte

demnach zu denen iràren. Indessen aber that meine Mutter eineMeise nach Engeland, dieses Königreich, welches ihr so viele Gallen-Trän-«ke zu kosten gegeben, nochmals zu beschreiten, und, statt der vorigen Bit-terkeit, Süßigkeit allda zu schmecken, das gar wohl geschehen mochte, dasie meinen Bruder, Larolum li. als herrschenden König, auf seinemThron sehen und grüssen kunnte. Sie ermangelte nicht, mich mit sich zu«ehmen, und da fieng ich an zu mercken, daß ich schön seyn müste. Denndie jungen Englischen und vornehmen Herren, wurden alle vonmeiner Schönheit geblendet, und bemüheten sich um die Wette mir zugefallen, welches insonderheit der Hertzog von kuclunZKam gethan, dererst vor kurher Zeit gestorben ist. Mein Bruder, caroiur it. selbst, mages mehr als einmal beseuffhet haben, daßich seine Schwester seyn müs-sen, weil er mich, anderergestalt, sonder Zweiffel geheyrathet habenwürde.

Jedoch ich war vor keinenEngeländer gebohren. Also kehrete mei»m Mutter, Anno i66o. zu einer rauhen Jahrs-Zeit, mit mir nachFranckreich zurücke : denn es liefen Schreiben über Schreiben ein, durchdie man meine Mutter sehr pressine die Reift zu beschleunigen. MeinBruder, Lsrolus il. gab uns, aufeme gantze Tag-Reise, von Londenaus, das Geleite. Der Hertzog von LucLrnZliZm folgete, wie die übri-gen Vornehmen des Hofes. Allein da es an ein Zurückkehren gieng,

kunnte dieser Hertzog sich nicht entschließen mich zu verlassen. Derohal--Len bat er sich bey dem König, meinem Bruder, Erlaubniß aus, daß ermit nach Franckreich gehen möchte. Solche ward ihm gegeben, derge-stalt, daß er ohne LguippsZe und andere Nothwendigkeiten, die sonst einedergleichen Reise erfordert, zu kortsmourb, mit meiner Mutter und mitmir zu Schiffe gieng.

Beyder Absegelungvon koi-tsmomkwarunsder Wind sehr 6>vo-rsble, den andern Tag aber contrsir und stürmisch. Unser Schiffgeriethauf eine Sand-Banck, und wir mithin in keine geringe Gefahr umzu-kommen. Hierüber verfiel der Hertzog von LuämZKsm, der mehr vormcin als sein Leben besorget gewesen, in die gröste Bestürtzung und Ver-