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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen Henrietta Maria, des enthaupteten Königs Caroli I. in Engeland Printzeßin Tochter, welche an den letztverstorbenen Hertzog von Orleans vermählt gewesen, und dem grossen weltberühmten englischen General, Mylord-Duc von Marlborough, welcher in diesem jetztlauffenden Seculo sehr grosse Thaten getan : worinnen die überaus merckwürdige Historie, der Printzeßin sowohl als des Hertzogs, ingleichen viele andere sonderbare Discurse enthalten ...
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wunderte ich mich nicht wenig, wann ich hörete, daß mein Vater vor einender Englischen Kirche Verwandten gehalten worden, und auch so aufdemLctiäur gestorben seyn solte; da mich doch die Mutter versichert, daß ereben so gut Carholisch, wie sie selbst,gewesen wäre. Wiewohl diese Ver-wunderung fiel hinweg, sobald ich zu reiffen Jahren gelangete, und begrif-fen kunte, daß vielmals der Mund sich zu etwas bekennet, wovon das Her-he weit entfernet.

Da ich anfieng die Kinder-Schuhe abzulegen, zeigete sich ein über-aus angenehmes Wesen in mir. Die Mutter des Königs in Franck-

reich, t>u6o vicl xl v. Anna von Oesterreich, trug grosse inclination zu mei-ner Person. Und gleichwie es ihr schwehr fiel davor zu halten, daß derKönig,ihrSohn,ihres Bruders Tochter heyrathen könnte, so wohl weil dieVerwandschafftallzunah gewesen, als auch da Franckreich und Spanienin tädtlicher Feindschafft mit einander lederen : also wünschete dieselbe viel-mals, daß ich als eine Gemahlin in die Arme ihres Sohnes fallen, mithinihre Schwieger-Tochter werden möchte.

Eben dadurch hat Anna von Oesterreich zu erkennen gegeben, daß siekeine allzu politische und rMnirre Prinzeßin seye. Denn dem imeresseFranckreichs war eine kàjgge des Königs mit euch damals gar nicht vor-träglich, auch nachher» nicht sonderlich. Die viKcuitäken aber wegender nahen Verwandschafft und tödtlichen Feindschafft mit Spanien,kunnten gar leichte gehoben werden, sobald ein labiler kolincur, nehmlichder Lsrclina! ^iL2änni, Hand an das Merck legete.

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Es war nur gut, daß ich der Wollust l-uclo vici xi v. nicht als eine^Isitrells zum Raube wurde, welches vielleichte geschehen wäre, wannerNichtsein Hertze an eine klancim.des Oaràgls Vlsrarmi Nichte,gehan-gen gehabt hätte. Weil aber dieses gewesen, waren weder die Rosenmeiner Jugend, welche sonst grosse Prinhen, bey r z.biß 14. jährigen Per-sonen weiblichen Geschlechts, sehr gerne zu brechen pflegen, noch alle meineandern Annehmlichkeiten, vermögend ihn zu cksrmiren. à coorrà,der König hatte einen Eckel gegen mich und meine Jugend, indem ich dem-selben allzukindisch vorgekommen.

Meine Schönheit und Annehmlichkeit vermehrte sich mit meinemAlter. Als nun endlich der König von Franckreich mit der làtm von

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