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zweiffàg. Endlich wurde doch das Schiff aus der Gefahr gerissenallein wir musten wieder in dem Hafen einlauffen.
Mich befiel hieraufein heffkigcs Fieber: Nichts destowem'ger giengich wiederzu Schiffe, sobald der Wind Lvorà wurde. Aber kaum daßich mich in dem Schiffe befand, brachen die Masern bey mir aus. Als»muste ich abermals an das Land, weil bey einem solchem Zustand, aufdemWasser, mein Leben in gar zu grosser Gefahr gestanden wäre.
Auch so war meine Kranckheit gefährlich genug. Den Hertzogvon LaàmZlram betreffende, schiene es als ob er vor Herheleid sterbenwürde, daß er mich in Gefahr sehen muste. Nachdem ich mich wiedeebesser befand, und so, daß ich das Meer vertragen kunnte, streckten wiraufs neue Segel, und langten zu bkvre <le Oraces in Franckreich an»Der uns begleitende Englische Làiral trug alle gute Vorsorge vor mich.Deswegen entstünde bey dem LuàmZbam eine grosse laioutis wiederihn, dergestalt, daß er öffters, ohne alle Ursache, Händel und Zanck mitdem äcimirA anfieng. Solches merckte meine Mutter, und besorgte,daßes zu grösseren Händeln und Weitläufigkeiten zwischen ihnen kommenmöchte, welchem vorzubauen dieselbe dem LucKwgbZm befahl, vorausnach Paris zu gehen, weil sie, nebst mir, noch einige Zeit zu biavrs 6« 6ra-ces ausruhen Wolke.
Nach einiger genommenen Ruhe, traten wir den fernern Weg nachParîsan. DerHerhogvon Oriezr^kam uns entgegen, underwiesesichüberaus geschäffng um meine Person, stattete auch in Paris, biß zu unsermBeylager, seine Aufwartung fleißig bey mir ab. Gleichwohl trug er kei-ne sonderliche Liebe zu mir, sondern that solches alles um des Königs seinesBruders willen. Sonstm war er sehr schön, und hatte eine 1-ille, die ei-ner Prinzeßin weit feiner als einem Printzen würde gestanden seyn. Ersahe es gerne, wann die Leute seine Schönheit bewunderten, und bemühe-te sich doch wenig dem Frauenzimmer zu gefallen, ob er sich schon conri-vuirlich unter demselben befand : denn die Eigen-Liebe machte, daß er nie-manden als sich selbst ergeben seyn wolte. Der Graf von Oàke, einSohn des Marschalls von Orammom, und k^vorir des Königs sowohlals des Hertzogs von Orkan«, war hingegen ein ganh anderer Orvalier-.Er pâre vor den schönsten und wohlgestaltesten unter allen jungen Hof->Ovà-8, wobey er sehr gàm, kühn, brav, auch mit lauter Großmuth undHoheit der Seele angefüllt gewesen. Dieser trug weit mehr Liebe zu mirals Otlesv«, und ich meines Orts wünschete, daß er Oie^s seyn möchte.
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