_ W ( 7228 ) M_
Hkttk.iei'râ.
Woferne alles wahr, was ihr von der^g i?pm3erzehlet,so ,-stsiseine sehr ruchlose Frau gewesen. Allein das seye ferne, daß sie eine Elleseyn svltc, wornach andere Weiber auSgemessenund beurtheilet werde«mästen. Hiernechstkan ich mich nicht einbrechen tu erinnern, daß ihrzwar die groben Fehler und Laster der âgrippà fehlet, ihre gute Hm-i^äten aber verschwiegen habet.
U^kl.60k0N6».
Worinnen find dann diese guten HuMâteri bestanden?
In einer sonderbaren Großmuth und Lourde, die sie bey ihrer Mmordung blicken lassen. Denn als Nero, ihr grausamer Sohn, mitseinen Mord. Gehülffen, in ihren Hof und Gemach gedrungen war, auchdas Bette, darinnen sie gelegen, umrungen hakte, entblössete ^Zrippi-vg ihren Schooß, und schrie demSohn mit lauter Stimme zu : Sohn!stoß hreher. Könnte auch wohl eine Frau mit grösserer Großmuthund coures sterben ?
Ja, ja, Sohn stoß hieher. Ha, Prinheßin ; Ich meines Ortsfinde keine Großmuth oder Lourde in dieser Afführung. à conrrsireich halte das, was L^npssm- durch Entblössung ihres Schoosses gethan,vor etwas höchst-schavdliches. Sonder zweiffel hat die geile Mehe ge-dacht, es werde der Sohn, bey Erblickung des entblößen und geöffne-ten Gchoosses, zurücke an das verfluchte Vergnügen gedencken, welcheser genossen, und sie um dessemwillcn verschonen. Geruhet nunmehro,Prinheßin ! mir eure Historie zu erzehlen, nach deren Endigurig ich auchmit der meinigen aufwarten werde.
Eben darum habe ich euch aufgehalten und angeredet, wannenhe-ro ich unverzüglich zu meiner Historie schreiten will.
Meine Gebührt ereignete sich àno 1644 . rccurZt zu einer Zeit,da ganh Esgeland in grösten l'rouklen schwebete, weil mein Vater,csrolus i. mit dem parlement zerfallen war, welches sich wieder ihn auf-lehnete, und die gantze Königliche àrorîrát an sich zu ziehen suchcte.Derohalben sahe sich mein Vater geiwungen, aüe Gewalt und Mit-tel
.... â-m
â. ^«.'àr A
0«