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derer darzu bestellten Frantzösischcnvamen, die vollkommenste Printzeßin werden»Màmc-it'eUe cie àmpenlies hmKege«, oder die nunmehrige Printzeßin von Wun-en , mag vielleicht öffters an das angenehme und lustige Frankreich zurücke ge-dencknr, weil an dem Spanischen Hof, ungeachtet deromaln ein FrantzösischerPrintzden Thron besitzet, alles weit strenger und gravitätischer, alsandemFran-Hösischen herzugehen pfleget; wie fie dann bereits, eine Zeitlang, anders nichtsgethan als geweinet haben solle.
Ein anders von Pari.-?. Obgleich der König wegen seiner kLariaze, von demparlementer! corps complimentiret worden> soistes dochbey der jungen Königinnur durch Oepuciite geschehen. Unter diesen befände sich der Ober-?rs:liclenr des par-lements , welcher das Wort geführet, und die kleine Printzeßin also angeredet :iAachtmss
Des Bälg!) Schreiben hat uns'die Ursache Dero Aukunfft allhie be-kannt gcinachcr. Sein Beyspiel, und fein Befehl bewegen uns, Säst wir Ihnenden kelp-ä voraus erweisen, zu welchem sie bestimmet seymd. Dero erstenJahre sind voller Ruhm: denn Sie seynd das Siegel des Friedens zwischenzweyen grossen 'Königreichen. lMir wünschen dannenhero , daß diesishöchstscharzbare Kennzeichen stets bof Ihnen bleiben, und die Unschuld De-ro Alters, den Gecgen des-Himmels, über diesesS-anS, bringenmöge»
ksiIOLsiich18.
Dieses ist eine zwar kurtze,aber doch sehr merckwürdigeRede, über die mau aller-hand Anmerckungen machen könnte. Der Redner spricht : wir erweisen Ihnenden kei'peä voraus/worzu Sie-lelliniret seynd; >. e. wir erkennen und verehrenDreseibe^als unsere Königin, die Sie erst noch recht werden müssen. Die Un-schuld Dero Alters, find ebenfalls Worte von grossen Gewichte, und wer ste, samtdenen folgenden, daß diese Unschuld den Seegen des -Himmels auf Frankreichziehen mächte, recht erweget, wird etwas gauy sonderbares darinnen finden-OâIìOl.08 l.OOOVIGsilS.
Das parlement suchet seine Autorität noch immer ein wenig IN Acht zu nehmen,ob es gleich, in Franckreich, in der That nur ein Schatten der alten Herrlichkeitist. Denn auch neulich verlautete, daß, als der Regent dem pàmem wisscn las-sen, es so'tc, an dem Tage des Einzugs der inkame Rein- reine 5elllones ballen, esdarum nicht gehorchet, weil kerne fchr-sskiiche viche von drmKvnig dcsfalls einge-taussen.
krN78.
A-ouden. Amis. Hpr-m dieses 172 s. Jahres ist der Printzeßin von VVa'li;Äeburkhs-Tag, allhie, zrrm 8 ten mal seit ihrer Ankunsst ans Leulschland,ce!cbriretworden / wobey die auswärtigen kUmillri, wie auch die vame- und cavaliers beyHofe erschienen, und bey Jhr-o Königlichen Hoheit die Oiakulatiorics abgeleget ha-ben. Des Abends gab der König àengressn Ball , in dem Pallast von 8 t. ä»-mes. wobey sihr prächtig rrsLl^el worden Weil auch zugleich das gewöhnlicheFest des Heil Davids, als Patrons des Fürstcnthums v/aMs, eingefallen war, sdtrugen der König, der Printzunddie Printzeßin von Wa!!i< die Jungen Printzeffinnen, inglercherr ä die, so alls der Prövintz '-VaiHs gebürtig, und in dieser
Stadt