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àadt gegenwärtig gewesen, alten Gebrauch nach, Lauch, und zwar die Männersuf dem Hut, das Frauenzimmer aber dergleichen an der Brust, in Gestalt einesSolisten aber ist dieses Fest in d:r Christ-Kirche allhie celednret worden,und hat der voctor. bìolè° einen schönen Sermon in Wallisischer Sprache gehalten/nach welchem frch die sämtlichen Zuhörer von dieser Provintz, in i^oocMcn, nacheinem Wiclhs-Haus in Ldeäpüae begeben, allwo ein is-i-nMà Gastmal zuberei-tet war.
Mit dieser alten Gewohnheit, daß man an dem Englischen Hof, auf 8t. vs-viäü Feil, als des rayons von derP7ov ntz w ->u>s, Lauch oder Zwiebel zu tragen pfle-get , hat es eine sehr seltsame Bewandmß. Denn es ist solches noch das Anden-ken einer harten Niederlage, welche die Engeländer ehemals von denen Wailikrnerlitten, und man hat sich, Englischer Eeits, bey der Abtretung der Provkntz Wal-l.s, und ihrer Vereinbarung mit der Cron Engeland, verbinden müssen, diese Ge-wohnheit beyzubehalten.
E48.OI.V8 L.UVOVIGU8.
Der Himmel gebe, daß der Geburths Tag der Printzeßin von VVallis, welchehillig unter die schönsten, tugendreichsten und leutseligsten vamen in der Welt zurechnen , noch sehr offte, in lauter Freude und Vergnügen, ceiàixet werdenmöge! Hübt ihr vann, mein Vater! vossdem gehöret, was unlänZssbem krseren-àren inRom begegnet ist ?
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Ich habe nun schon ein paar Monate nichts von ihm vernommen, und wer-de euch folglich vbiiAiret seyn, woferne ihr mir es erzehlen wollet!
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Es solle seine Gemahlin in der Ope-a eine grosse kostbare Perl verkehren hakemDa man sie nun wiedergefunden und dem lì-kenàmen zugestellet, hater ihr so-gleich eine Freude damit machen wollen, und ist mit dermaßen grosser UngestümmLu ihr Zimmer ge'auffen, baß ein grosses Gemählde über der Thür herunter gefal-len, und ihn dergestalt auf den Kopff geschlagen, daß er zur Erde gefallen, undman ihm eine Ader öffnen müssen- Dle Gemahlin aber ist darüber in ein solchesSchrecken gerathen, daß sie ohnmächtig worden, und Mühe gehabt sich zu recà
Es scheinet demnach, als ob sich auch die leblosen Creature» gegen den D-eten-Zenien àànrcn wollen Jndessenmaa er sich glückselig schätzen, daß er eine Ge-mahlin gefunden, die ihn so zärtlich liebet, und sich bestrebet die bittern Stundenseines unglückseligen Lebens , durch allerhand Liessen zu versässen. Gehabeteuch hienuk wohl, mein Sohn ! Denn wir haben vor diescsmal genug miteinandergesprochen und äilcurirec.
- e^.kOI.178 l.DI)OViclss8.
à vieu, mein Vater ! Der Himmel gebe euch viel Vergnügen!
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