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.Und ich sehe nichts unrechtes oder ländliches darinnen ; es seye dann,daß ärgerliche oder schändliche Dinge in einer solchen Kinder- Somoeàenthalten wären, contraire , es ist gut, wann Kinder fein zeitig in ih-ren Geberden, Stellungen und Reden, grübet und öffentlich auf die Pro-be gcstellet werden. Dcrohalben hak man auch diese Gewohnheit invielen Schulen eingeführet, und die Jesuiten lassen ihre Schüler, in ih-ren LolleZiiz. fleißig spielen. Zu meiner Zeit , da ich in der Welt gclebet,war es an vielen krvrclìàschen Orten gebräuchlich, daß man die E chü-ler^omosäien/ worzu die paierie aus derBiebei genommen gewesen, indenen Kirchen spielen ließ. Ob solches aber noch jctzo àà ? ist mirunbewust.
SLSKL't'FKIssZ.
Paris. Den 4. àni arriviste die Brank unseres Königs in dieser Stadt.Man nennet sie inksnte keine, wie solches in dem Regicrungs-consilio beliebet undbeschlossen worden. Bey dem Einzug ist eine dermaßen grosse zu se-
hen gewesen , daß es mir keiner Feder zu beschreiben, und die gantze Stadt ist ch»rer Ankunfft wegen voller Frcube. Als sc'bige in dem kouvre anlangete wurde sievorn König, beym Aussteigen aus der Lsiasse, empfangen, und, bey der Hand, bigzu ihrem Zimmer bcgleitet.Da er hinaus gierig,um nach seinenZimmern sux 1 Vu-l -ieries zurücke zu kehren, Wolke sie den König an seine Csiollö begleiten. Allein,der König sagte xantz freundlich zu ihr, es wäre ihm lieb/wann sie in ihrem Zin>wer verbliebe. Nachdem sie ein paar Tage ausgeruhethatte, sind die vünen undcom ylimcntirungen, von allen Printzcn und Printzeßinnen vorn Geblüt/von demparlement und allen andern câmsiîen /angegangen. Montag, den 9. làkii . istin dem Hof der Uruillerie,-ein vortreffliches Feuer-Merck angezündet, und
darauf ein magnigguer Ball gehalten worden ; des Morgens und Abendsaber,andicsem Tag, bat man eine Königliche i^lve aus denen crm. ncn gehö-rct,unddks Abends sind in allen Eajstn Freuden-Feuer und Ü'uminanonezzu sehen gewesen Dienstags, den u. «liw, Abends, wurde der König und dieKönigin,aufdem Rath-Hause vom hiesigem hlsgXlsgr prächlig i-Ze^ret, wo-bey abermals, aussen auf dem Platz vor dem Rat!?-Hause, ein herrliches Feuer-Merck angezündet, auch der König, bey seiner Ankunfft, unter kösung derer c-mo.uen , empfangen worden. Der König und die -nkmin- Königin speisstten, ein je-des in einem besondern Zimmer. Nach aufgehobener Tafel fleug der König denBallon, undtantztemitder Tochter des kör. > dererKausscute, begab sick abernach dem Pallasi der phuHieiies, um y. llhr zurücke , und die làinn Königinfuhr, zu gleicher Zeit, nach dem alten kvavre. Den 1 r. des Nachmittags umdrey Uhr erhub sich der König, unter Begleitung des gantzen Hofs, nach unsrerHaupt- Kirche, allwo in Gegenwart aller hicr befindlichen Cardinale, derglei-chen aller l'nhaasl-en, das ffe peum l.snclsmu5, wegen glücklicher Ankunfft devjungen Königin, gesungen wurde. Nach dessen Endiaung, begaben siel Ee. Ma-jestät, umy.Uhr, nach demp3läirko)-s> .welcherdurchaus-Iliiwlnirelwar, A-ldqrantzeten Sie ein wenig, und begaben sich darauf nach dex llmillcries zurücke. Die
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