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Es langete à kànr vomKayser keàsnâoM. an, wodurch ichllivlnrtt ward, auf einem zuRegenspurg angestellten Reichs. Tag zu er-scheinen Ich brach auf, um mich dahin zu begeben, und nahm meineGemahlin mit, die aber nicht nur entfthlich spielete-ftndern auch vieler-ley andere grosse Oepenlen machete, und sich seltsam ausführet,weswe-gen ich mich unterschiedene mal scharf mit derselben überwurffe.
Da ich wieder von Regenspurg nach Heydelberg abgereiset wayund ihr Orcire gegeben hatte mir gleich den. andern Tag zu folgen-blieb sie mir zum Verdruß noch viele Wochen zurücke. Nachdem sieaber wiederin meine kesiàr kam, sendete sie unverzüglich, ehe sie einmalm ihre Zimmer gicng, einen Cammer-Juncker an mich, nur ein Lom-plimem machen, und wissen zu lassen, daß sie gesonnen sey mich in eige-ner Person zu begrüßen. Mein ich sprach) zu dem Lämmer, Juncker rSager nur der kahlenLandgräfinsich möchre mic keiner Land--Verderben» erwaszuschaffenhaben,
Ey das kan einen erfreuen- wann man dergleichen Bothschafftrnauszurichten bekommet; und wird der gute Cammer-Juncker nicht wssnig über dergleichen bitteren Worte erschrocken seyn»
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Freylich ist er sehr erschrocken-, noch weit mehr aber meine Gemah-lin , vor die mein Gegen , Lompiimenr vollends ein Donnerschlag ge»wesen. Sie gieng mit Zittern und Beben in- ihre Zimmer ; befände sichaber kaum darinnen ; so schickste ich eine Wache von 42. Schweitzern inihr Vorgemach , mit Befehl, dieselbe nicht heraus, auch niemand alsdie nöthigsten Bedienten zuihr hineinzulassen, und diese musten allezeit,wann sie aus öderem pslkrten, auf daß genaueste vjimretund besuchetwerden. Da nun hätte sie vollends vor Schrecken und Bekümmernißdes Todtes seyn mögen, in welcher Angst sie, nach Verlauff etlicher Ta-ge , die Feder in die Hand nahm, und also an mich schriebe :
M märn hevtzliebm mid hochgebietmdm Herrn Ge-mahl, Carl Ludwig,
Durchlauchtigster Fürst, lieber Herr l
WaS vor grosse Beschmrlrgkesiich-en ber qWgrogên Sqrn-son, welche Tw.
Lebe«