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den Hof-Narren, was denn das bor artige Thiergen wären? und ein-pfieng von diesem zur Antwort : Es sind meines gnädigsten HerrnsseitteLeib-Rerth-Rlepper.KeineHof-undStaats-Fräuleittwirdumdieses meines Schertzes willen ein zorniges Gesichte auf mich machen.Denn ich weiß gar wohl, daß sich sehr viele tugendhaffte Gemüther un-4er ihnen befinden. Sie ihrer Seits aber sind so bescheiden, daß sieniemand zu muthen, alle und jede Hof-oder.Staats-Fräulein vor lauterkeusche läretieii zuhalten.
Mein Hertze war bereits vollkommen gegen die Degenfeldin ent-brannt, und ich hatte doch lange Zeit die LouraZe nicht einen Liebes-An-trag bey ihr zu thun. Als es aber geschahe, machte mir die Bezauberinmeines Hertzens eine spröde àe, und verwiese mich an meine Gemah-lin, als der ich mit Pflicht und Treue verwand wäre. Gleichwie sichnun einer, der etwas unternimmst, nicht stracks abschrecken lassen muß,wann es nicht gleich von statten gehen will: also schritte auch ich aufsneue zum Treffen. Da gieng es dann an ein äiffmiren. Denn ichsuchete llmukaueam poiyZmiàm zu behaupten, und darzuthun, daß ichsie, Degenfeldin, gar wohl heyrathen könnte, ob ich gleich bereits eineGemahlin an der Seite liegen hätte. Das Alte Testament so wohl alsdas Neue muste vielfältig herhalten. Jenes, zu erweisen, daß einemManne gar wohl zugelassen, zu gleicher Zeit mehr als eine Frau zuha-ben; und dieses zu zeigen, welchermassen es niemanden verboten sey.Ob nun schon dergleichen Reden mein Ernst Anfangs gar nicht gewesen ;su contrail-« , die poh'Zainic vor eine grosse Sünde von mir gehaltenworden; so kam es dennoch in meinem Gemüthe , durch das viele a-ssn-tiren mit der Degenfeldin, und weil ich immer Gründe hervorsuch-te,sie zu bewegen, daß sie solches glauben möchte, endlich dahin, daß ichmeine viscurse selbst vor Wahrheiten hielte , und dabey biß an meinEnde verharrete.
Sobald die blitzenden Augen der schönen Degenfeldin, ein so ge-waltiges Feuer in meinem Herhen angezündet hatten, fieng die Liebeund Treue, gegen meine Gemahlin, an zu erkalten. Ja ich suchete ihrallerhand Verdruß zu machen, um dadurch der Degenfeldin desto stär-kere Merckmahle meiner Liebe zu geben. Solches oiàvute die schlaueDegenfeldin, trug Wohlgefallen daran, und gosse unter der Hand im-mer