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Unter denen Staats-Fräulein meiner Gemahlin befände sich einsLamueà von Degenfeld. In dieser einigen Person schiene es, als obsich VLMI8 und i'nlias, samt allen ovarien und Blusen, vollkommen verein-baret hatten. Denn ihre Schönheit verdunckelte alles, was sonsi schönmag genennet werden. Sie war gelehrt, verstünde die lvluäc, und derListigkeit nach übertraff sie alle Schlangen. Von einer solchen Schön-heit nun ward ich einstmals, da ich sie recht betrachtete, wie von demBlitz gerühret. Sie ist es, die meine Historie besondersmachet, und ich habe mir auf der Welt jederzeit eine 6là daraus ge-macht dieses Wunder der Natur, wie ich sie zum wenigsten davor hielte,überwunden und zu meinem Willen gebracht zu haben; ob es gleich un-ter ehelichen Versprechen geschehen ist.
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Schöne Fräulein sind eine Zierde des Hofes. Eine Königin undFürstin aber solle sich darum hüten exrrgoiàsíre Gesichter auszusuchen,sie als Staats-Fräulein bey sich zu haben, weil das Hertze ihres Ge-mahls, der sie täglich vor seinen Augen mit siehet, dadurch gar leichtlichentzündet, verführet und verstricket werden kan. Wann ich demnachdenen grossen verheyratheten Printzeßinnen rathen solle, würde ich sagen,daß sie lauter hirschbeinerne Gesichter, i. e. bockengrubichte, worinnenBerg und Thal anzutreffen, dann solche, die fein gelbsüchtig, schiel re.aussehen, wie auch Personen, denen die Natur, vorne unter dem Hals,kaum mehr Vorrath als denen Mannsen gegeben, dergestalt, daß sie sichschämen müßen mit entblöster Brust einher zu gehen, um sich habenmüsten/wofernesie von aller Sorge befreyet seyn wollen.
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Nach dem gemeinen Sprichwort heißet es.- Die Liebe fället sowohl auf einen Ruh-als Honig-Fladen. Solches ist wahr, meinVater! Denn wann eupicio Unheil anrichten will, verliebet man sichauch in die häßlichsten Gesichter, und meinet sodann,sie seyen schön.
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Nein, mein Sohn! Schönheiten sind weit gefährlicher als diehäßlichen Gesichter. Diese haben lange keine so große Macht überdasmenschliche Hertze wie jene, ob sie gleich zu weilen auch eine TyrannischeGewalt darüber exerciren. Jener, der den Hof zum erstenmal in seinemLeben sahe, und ein halbes Dutzent Staats-Fräulein erblichste, fragte
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