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fen die Staats - Regel heget , ob müste eine Printzeßin, um der Religionwillen, an ihrem zeitlichen Glücke nicht verhindert werden, wann sie esLurch eine Veränderung machen könnte. Meines Orts aber bin ich die-ser Meinung gar nicht, und halte davor, sie könne in keinem Hertzen stattfinden, das nicht zuvor schon gegen die Religion, worzu sich der Mundbekennet, erkaltet. Doch fahret fort, mein Sohn! mit eurer Hi-storie.
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Auch ich muffe,der getroffenen Heyrath ungeachtet , schon die Graussamkest der Franhösischen Nachlbarschafft empfinden, und erfahren,wie gefährlich es sey einen smbîàLen Nachtbar zu haben, der weit mäch-tiger als man sechsten ist. Denn ais àoo i672.Franckreich die Hol-länder mit einer gewaltigen Kriegsmacht überzog, nahm sich der Käyserund andere kuàcen ihrer an. Franckreich wolte, ich solle auf seineSeite treten, und that nm desfalls grosse i'romessen. Allein ich erach-tete meiner Schuldigkeit zu seyn, die Parthey desjenigen Hauptes zu neh-men, bey welchem ich eines derer vornehmsten Glieder prLlsmitte. Da-durch aber zog ich mir eine feindliche ^rmee, unter dem berühmten Mar-schall às lurenns auf den Hals, welche in meinen Landen gantz entsetz-lich hcmssete, sengete und brannte, plünderte und mordete, wobey ver-schiedene alte Leute in das Feuer geworffen worden.
Über dieses Verfahren entrüstete ich mich dermalsten, daß ich deml'ul-snnsein L'Zrte! oder Ausforderungs Schreiben zuschickete, um Gele-genheit zu überkommen , mich mit eigenen Händen an ihm, meiner Lan-de und Unterhalten wegen, zu rächen. So klug und beherht dieser grosseFranhösische Lsnersi nun sonst gewesen ; so war er dennoch bestürht übermeine Ausforderung, und wüste nicht, worzu er sich entschließen solte?Endlich entschuldigte er sich damit, daß er, ohne Vorwissen seines Königs,sich in eine solche Eà nicht einlassen, der König aber es ihm schwehr-trch erlauben Dörffte, wann er gleich darum anhalten wolte. Anderer-gestalt würde er es sich vor eine Ehre schätzen, sich mit mir zu schlagen.Hiernechst sprach derselbe, daß er an denen verübten Grausamkeiten selbstkeinen Gefallen trage, und seye alles wider seinen Willen und Oràrsgeschehen. Gleichwohl suchete er auch das Verfahren derer Seinigen,einigermassen, zu sxcutìren, und gab vor, sie wären darum in so grosseMuth gerathen, weil man, aufSeiten meiner Unterthanen und Sol-
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