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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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bedienete sich der Frantzösischen Völcker gegen mich, die er kurh zuvor beyErfutt gebrauchet, als er diese Stadt unter seine Botmäßigkeit gebrachthatte. ,

Die, so wider mich zusammen meinen Bund getreten waren, fie-len mir demnach in das Land, und richteten darinnen ziemliche i'roubienund Verwüstungen an. Den Anfang machten sie mit der Stadt Mann-heim, und der dabey befindlichen, in denen nachfolgenden Zeiten abervon denen Frantzosengänhlich geschafften Festung Frjederichsburg, diemir, nemlich Stadt und Festung, abgenommen worden.

Vornemlich hielten die Lothringen übel Haus. Ich meines Ortsbrachte eine kleine ârmêe von 8222. Mann zusammen, und geriethmit denen Feinden in ein Treffen. Es ward auf beyden Seiten hitziggefochten, und wirkamen doch lehlich so auseinander, daß sich kein Theil,mit gutem Fug, des Sieges rühmen kannte, obschon ein jeder sich des-sen anmassen woltei An dem Käyserlichen Hof, und nichtweniger aufdem Reichs-Tag zu Regenspurg, empfand man dieses neu-aufgegangeneKriegs-Wetter, und vom frischen sich angesponnene einheimische Un-ruhen sehr übel. Derowegen schickere der Römische Käyser verschiede-ne lààa inklbitvà an die Partheyen allerseits, die Waffen nieder-zulegen , und, vermöge des Westfälischen Friedens, die Sache denenKäyserlichen Reichs Gerichten zu übergeben.

Ich entschuldigte mich und gab vor, daß ich den Frieden keineswe-ges verletzet, weil ich nicht Anfänger der Unruhe- gewesen, sondern viel-mehr aus unumgänglicher Noth die Waffen ergriffen hätte, um damitmein Land wider eindringende Gewalt zu beschützen, und von denen un-freundlichen Gästen zu säubern. Hiernechst gieng ich auf die Lothrin-ger loß, und trieb sie aus verschiedenen Orten, die sie zum Theil bey an-noch fortwährenden Teutschen Krieg eingenommen, und ihrem Eigen-thums-Herrn, unter mancherley Vorwand, biß claw nicht wieder ein-geräumet hatten. Der Hertzog von Lotthringen schickte mir eine àmee,unttrdemPrintzenVLuàemomundUsiebonvs entgegen, mir Einhalt zuthun, wannenhero es zu einem neuen Gefechte kam, das einen ganhenNachmittag gewähret, biß uns die einfallende Nacht getrennet, undKäyserliche Lommän angelanget, welche zwischen denen Partheyeneinen Stillstand vermittelt. Wiewohl man nun solchem nicht aller-dings nachgelebet, so wurde dennoch zuletzt der Streit durch beyder Cro-nen, von Franckreich und Schweden ào 1667. beygeleget,

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