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griffen gewesen. Den Vjcsnarî- Streit betreffende, höreteer mit derWahl des Käystrs auf, weil alsdann kein Vîcàs mehr nöthig war;ist aber darum nicht aus dem Grunde gehoben worden, sondern eine un-ausgemachte Sache geblieben.
Nachgehends lebete ich ein paar Jahre ln Friede, geriekh hingegen,
166 l. im 8epcembr. mit dem Hause Darmstadt, wegen des jurisLeclesMici in dem AmteUmstadt, in einen neuen Zwist, wobey es sehrübe! aussähe, und nicht viel fehlete, daß beyde Partheyen nicht an ein-dergeriethen.
Ob nun wohl auch dieser viffue ohne Blut-Vergiessen vorbeygieng; so ereignete sich doch ^nno i66s. etwas weit schlimmers. DasChur-Pfältzische Haus cxercixet nemlich, von langen Zeiten her, dasjus wiläntziLlll!. vermöge dessen ihm,die unehelichenKinder undFremd-Ünge, in gewissen benachtbarten Landen, eigenthümlich zugehören.Diese Leute aber, die entweder keine ehrlichen Eltern haben , oder vonfremden Orten dahin kommen, werden wildfänge genennet, weil sievon denen bestellten Leuten des Chur-Hauses Pfaltz, gleichsam als wieLas Wild, aufgefangen werden. Gleichwie nun, nach dem West-fälischen Frieden, die Landschafften an dem RheimStrohm wiederumsehr gut zu bewohnen waren: also fanden sich in denen Stifflern Mayntz,Worms, Speyer und da herum, sehr viele Fremdlinge ein, die ich miralle, furs^llàfznZinus. durchweine Ausfauche oder Amtleute, vln-àiren ließ. Dannenhero ward, von verschiedenen Prinhen und Stiff-tern, gleich nachdem ich meine Land? wieder in Besitz genommen hatte,darübergeklaget, auch àno iSsz.eineKäyserlichecommiMoudesfallsausgewircket; welcher aber von mir widersprochen, und die Sache sol-chergestalt in das weite Feld gespielet worden.
Insonderheit wolle es dem Churfürsten von Mayntz nicht anstehen,daß er einen andern in seinem Lande so viel einräumen solte. Trier undCölln, mglelchen die Bischöffe vvn Würhburg und Slraßburg wegenihrer vollen, dann der Hertzog vcn Lothringen wegen der GrafschafftFalckenstcin , bezeigten sich gleichfalls höchst, mißvergnügt über meinWildfangsäecht, liessen sich auch mit dem Churfürsten zu Mayntz inein Bündniß wider mich ein. Frankreich und Schweden wurden zuEchieds-Richtcrn unsers Zancks erwehiet. Nichts destoweniger kames endlich vondcrFeder zu dem Degen, und der Churfürst von Mynh
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