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mal zwauhig tausend , vor jede Schwester aber/ wann sie heyrathett,lehn tausend Thaler herzugeben, welcher berühmte Westfälische Frie«de,zuOßnabrüg, den 1648. seine Richtigkeit erlangete.
Nachdem ich nun, vermöge seht-erwehnten Friedens, in einen Theilmeiner Lande wieder eingesetzet war, trachtete ich so viel möglich,nach aus-gestandenen harten iroublen und Zerrüttungen, mich wieder zu erholen,den Churfürstlichen Stamm-Baum in voriges Wachsthum zubringen,und dasChursürstlicheGeblüt fortzupflantzen.Hierzu war mir,mBetrach-lung meines annoch ledigen Standes,eine Gehülffin nöthig,wannenheryich mit meinen vertrautesten Räthen darüber zu Rathe gieng. Die Wahlsiel endlich aufckärlotr-.eine gebshrneLandgräflichePrintzeßin vonHeste-Cassel,die Schönheit genug,auch sonst viele gmei(Lu2utaten befaß, die beyeiner Prinheßin gewünschet werden könn?. E ie war eine Tochter ^Vilikel-ml V.Landgraftnsju Hessen,Cassel, welcher, seiner Standthafftig-undGroßmüthigkeit wegen, der Beständige zugenamset worden. IhreMutter aber ist gewesen àà LilLäbertia von Hanau, eine Ehre undrechtes Wunder ihrer Zeiten.
Die Vermählung mit dieser Prinheßin geschahe zu Cassel, den ro.kebruZtü 1650. Ich liebste meine Gemahlin sehr, und sie mich hinwie-denzm recht inbrünnstig, ja vielleicht mit allzuvielcr Hitze, und Feuer. EinJahr nach vollzogenem Beylager, erfrcuetewich der Himmel mit einemPrintzen aus dem Leibe dieser Prinheßin, bey dessen Tauffe ich die Evan-gelischen Schweitzer- Lsmon- zu Gevattern bat, und ihn Osi-à nennenließ. In denen nachfolgenden Jahren fand sich auch eine Prmheßin ausmsserm Ehe - Bette ein, die den Namen L!> 5 àlli-r LKs^ok» bekommen.Jedoch ich bin schon ein wenig zu writ gegangen, und muß derohatbenwiederum etwas zurücke schreiten.
Nachdem memeHeyrach zuTassel, mit allen Freudens-Bezeugungenund grosser Herrlichkeit, vollbracht war, erforderte die Billigkeit von mirwieder nach Hause zu gedencken. Die ganhe Unter-Pfattzempfiengmich mit Frohlocken. Nur die einige Festung Frcmckenthal kunnte keinenTheil an der allgemeinen Freude nehmen, weil sich noch Spanier darin-nen befanden, welche den Ort nicht räumen wolten. Von diesem Platzhabt ihr mein Vater! in eurer Historie, nichts erwehnet; da er dochzu eurer Zeit in die Hände derer Spanier gefallen, und euer Schwieger-LU.Lmr. Fffff Vater,