m s -rr ) W
dadieWeymarischen iroupensehrungernein Franhöfische Dienste ge-treten, auch nach Verlaust einiger Zeit wircklich revoinm haben, undwieder zu denen Schweden Übergängen sind. Franckreich erkannte mei-ne Beschwerden vor rechtmäßig, und versprach, mich zu trösten, meinerbey andern Gelegenheiten desto besser zu gedencken. Jedoch es war sol-ches ein blosser Hof-Weyrauch, womit man mich einzuschlaffern, und in-zwischen sein eigenes laurelle zu befördern suchete.
Endlich nahmen die WestphälischenFriedens-irsäaten ihren An-fang,mit welchen meine Hoffnung wiederum anfieng zu blühen. Allein esverzog sich acht gantzerJahre,biß der wirckliche Friedensschluß erfolge-te. Diese Zeit über habe ich vielmals mit höchster Ungedult die Posten,Mzssetten und Lourisrs, erwartet, um von einer Zeit.zur andern zu hören,wie weit man damit gekommen ? kan auch wohl sagen, daß mir diese Zeiteben so lange als die Ewigkeit selbst vorgekommen.
Die hohen gegen Oesterreich verbundenen kuiàcen, nahmen sichmeiner, in denen letztem Jahren derer Friedens -iràren, mit sonder-baren Nachdruck an, und man kan sagen, daß meine keàuion, in alleLande,Würden und OiZniläten, die ihr, mein Vater ! als Pfalh-Grafund Churfürst besessen, kein geringes Obkà bey diesem Frieden gewe-sen,so da gemacher, daß er sich ein paar Jahre länger verzögert, als sonstvielleicht nicht geschehen seyn würde. Lehlich muste ich mich doch ent-schließen die Ober-Pfalh, samt der Grafschafft Cham fahren, und sol-che schöne Stücken dem Hause Bayern zu überlassen. Ich aber begnüge-te mich mit der Unter-Pfalh,und daß derKäyser,um meinet willen die achteChur, unter dem Titel eines Heil. Römischen Reichs Erh-Schatzmei-sters einzuführen versprach. Über dieses erhielte ich auch daß Versprechen,daß, wann das Haus Bäyern absterben würde, das Chur - Haus Pfaltzalle seine vorigen Rechte und Vorzüge aufs neue erlangen, die achte Churalsdann wieder erlöschen,und statt daß ich damals,bey der käunon, derLehre unter denen Churfürsten seyn muste, sodann der^Erste werden, ja,mit einem Worte, aller Rechte und Titel wieder gemessen solte, die ihr,meinVater! vor dem Teutschen Krieg genossen. Damit mir aber auch,wegen des Unterhalts meiner vielen Geschwister, unter die Arme gegrif-fen werden möchte, verband sich der Kayser denen Brudern, innerhalbvier Jahren, viermal hundert tausend Thaler, samt dem imerä, aus-zahlen zu lassen. Vor meine Mutter versprach der Käyser ein vor alle-