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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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sterben müssen. Sie hatte zwar freylich dasklsilìr, euch,mein Sohn! in dengrösten Theil eures väterlichen Erb - Theils, wie auch in die Chur-Wur-de /ràuîret zu sehen/und man könnte sagen, sie seye durch solches Ver-gnügen aufs neue verengert und gestärcket, mithin ihre Jahre vermeh-ret worden. Allein wann man bedencket, was, fast zu gleicher Zeit, ih-rem Bruder, eZrolo i. in Engeland, begegnet, dem seine eigene Unter-thanen sein gesalbtes und gekröhntes Haup t von dem Leibe herunter geris-sen, ist es doch ein Wunder, daß ihre Natur, in Betrachtung aller Unfälle,so ihr und denen Ihrigen begegnet, nicht viel eher als geschehen,unterliegenund in das Grab wandern müssen. Schreitet nunmehro, mein Sohn !zu eurer Historie, die ich mit grosser Aufmerksamkeit anhören werde.

(HkVl.U8^UOOVicU8.

Weil ich ào 1617. gebvhren bin, mein Vater! so erinnere ichmich eurergrossen Herrlichkeit, nur wie in einem Traum. Das übrigeaber,welches ich von eurem Leben mit Augen angesehen, bestünde in lauterCreuh,Jammer und Elend.Jch ward,währender Zeit eures Lxjin.jn Hol-land auferzogen, und zu Leiden in denen 8mäien, Sprachen, ritterlichenLxerciriiz, und in Summa in allen, einem Prinhen nöthigen Wissen-schafften, vortrefflich unterrichtet, dergestalt, daß ich nachhero jederzeitvor einen sehr gelehrten und Zsiamen Prinhen habe pass.ren können.

Als ihr, mein Vater! die Welt verliesset, war ich annoch min-derjährig. Derohatben nahm sich euer Bruder, emiipp, alsVormund, meiner und meiner ^l^iren an, und stunde ihnen vor. Esliefen aber solche noch immer sehr verwirret und unglücklich untereinan-der. Denn obschon die Schweden einige Orte in meinen Landen in Be-jahung hatten, kunnten sie doch die Bayern nicht völlig daraus vertrei-ben; und die Gelder, so die Schweden daraus zogen, behielten sie vorsich selbst.

àno ,6z6. da ?eàgn6usHl. zum Römischen König erwehlet wur-de, proreüil-te ich wider sothane Wahl, unterm Vorwand, daß nichtalle sieben Churfürsten dabey gewesen wären, und suchete, so viel alsmöglich, mein an dem Churfürsten!hum habendes Recht schrifftkich zubehaupten.

3mJahri6z7.starbKäyser keràanâusn. undsein Sohn, ker.àanà m. üiccäle ihm auf dem Käyserlichen Thron. Ich, und

Eeeeez mein