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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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sene und «ingewilligte kmerpolìtion, durch allerhand Hindernisse / viàcuis nnderregte Oilpuks» , wieder Unsern Willen so lange verzögert worden, biß die in GOttruhende Käyserliche Majestät verstorben, und die Sache in den Stand gekom-men , darinnen sie sich jetzo befindet.

Wir stellen zwar die jetzige k.ejeäwn der jetzigen Römisch - Käyftrl. Majestät,und die darauferfolgte,und aufEw Liebden gefallene Wahl an seinen Ort, die-weil Uns des Königreichs Böhmen Wahl-Gerechtigkeit, und die zwischen sol-chem Königreich und dem HauftOesterreich aufgerichtete ?aäz, und erlangte ke-verlà cn, sowohl die Ursachen und derselben gründlichen Oeââon der ergange-nen kejäon, insonderheit aber wie und welchergestalt die jetzige Römische Käyser-liche Majestät, und das Haus Oesterreich solches empfinden, und dargegen vor-und einwenden wercen, unbekannt, befahren Uns aber dabey höchlich, es werdedas Königreich Böhmen und die ioco.porittenLänder dadurch zum gewünschte»Frieden nicht gelangen, sondern in mehrere, grössere und gefährlichere, Unru-he um so vielmehr gesetzet werden, indem alle ^à,en, Handlungen friedlieben-de Mittel und Beylegunge», Ew- Liebden eigenem Andeuten nach, gäntzlich abge-schnitten, und sonder allen Zweiffel die jetzige Römische Käyserliche Majestät so-wohl, als das gantze Haus Oesterreich, solche Kxclullon höchlich empfinden, undvielleicht alles übrige davon setzen und wenden werden, ehe lsie solches Kö-nigreich und Länder quittiren.

Wir wollen zwar Ew. Liebd. mit rathen oder wiederrathen, wegen der aufdie-selbe gefallenen Wahl nicht molelì seyn, weil es dahin aufgenommen werden möchrte, als wölken Wir Ew. Liebden die aufgetragene Würde und uizn tät nicht gön-nen, oder dererStände^ui-aimmumtälisLpsivileAiginelnenZweiffelziehen. Derunvorgreifflichen Gedanckrn aber seynd Wir, wann die, dieses schwehren undweit-aussehenden Wercks halben vorfallende àriven pro L comrs auf die Waa-ge geleget würden / es selten die villualoris die andern weit überwögen und denAusschlag geben.

Dannenhero Wir dann nicht zweiffeln,Ew Liebden werden, Dero beywoh-nenden Ollcrenon und Verstände nach, diese schwehren Lachen mit allen Umstän-den wohl «rwegen, und dabey hoher und grösserer Potentaten Exempel, denensolche und wohl höhere vízmàn auch angetragen, wie sie sich dabcy ^uve-n-rek,nicht ausserObacht lassen ; von Uns aber diese treuhertzige Andeutungen nicht an-ders als wohlgemeynt,und von Dero Mit Churfürsten,tbeuem Better und Freundhergeflossen, aufnehmen und vermercken-

Unsers Theils befehlen Wir alles GOttes des Allmächtigen peov'à? undVifvökion und wünschen von Grund unseres Hertzens, daß Ew. Liebden solcheConlUis ergreiffen mögen, die derselben Churfürfilichen / und Königlichen vigrii-täten gleich gehenden/ Stand zuträglich, Land und Leuten nützlich/ dem Heil.Röm. Reiche erfreulich, und dem Königreich Böhmen und dessen mcMpmittenLanden, zur Überwindung aller Gefahr, und Verhütung bevorstehenden Blut-Ver-girssens, ersprießlich seyn mögen. Wir werden auch nicht unterlassen mit an-dern Churfürsten, dem Herkommen nach, daraus zu commumcuen , und »eben d<-

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