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Gespräche In Dem Reiche derer Todten ... Zwischen Friderico V. Churfürsten von der Pfaltz, welcher die Böhmische Crone angenommen, und seinem Sohn Carol. Ludovico, ebenfalls Churfürsten von der Pfaltz : so sich in die Fräulein von Degenfeld verliebt gehabt, und darüber mit seiner Gemahlin in ein grosses Mißvernehmen gerathen ist, ...
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kk toe lîicus.

Die Clerisey von der Römisch <Catholischen Kirche suchet zu be-haupten/ daß das/ welches Gewissns-Freyheilgenennet wird, eigentlichnur denen Juden, Türcken und Heyden zugestanden werden solle, weildiese den Schaafi Stall CHristi noch niemals betteten hätten, Weraber von der wahren Religion abgetreten sey, von der alten Mutter derKirche sich abgesondert, und den Schaaf, Stall CHristi, wormncn eroder seine Vorfahren bereits einmal gestanden, verlassen, und sich aufIrrwege begeben habe, dieser müste, mit aller Gewalt, wieder zu derHeerde getrieben, jene aber, nemlich Juden und Heyden, nurvermahnet werden darzu zu treten, oder rhre Vcrdammß gewärtigzu seyn.

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Es haben folglich die sogenannten Ketzer die Ehre, daß sie viel eherals Juden und Heyden verfolget werden können. Warum ? Weil siein den Schaaf-Stall gehören, wovon Juden und Heyden gäntzlich aus-geschlossen bleiben, wann sie nicht freywillig darzu kommen wollen. DieVerfolgung muß also eine Gutthat heissen, deren Juden und Heydennicht theilhaffc werden können. Ha! gewißlich! dieses klinget jekrxarLävx in meinen Ohren, und bin versichert, daß sich ein zeder vermin-ter Ketzer vor dergleichen Wohlthaten bedancken wird.

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Indessen suchet die Römisch - Catholische Geistlichkeit ihre Mey-nung Fürsten und Potentaten beyzubringen, und in vieler Hertzen findetsie Platz. Käyser sàrlli-îs mochte den Majestäts-Brief, weichen dieBöhmen von kuào plw ll. erhalten, ohne diß nicht allzugünnstm geweienseyn, und suchete also ihn auf allerley Weise zu kläncken. Gleichwohlkunnte er sich nicht einbrechen ihn zu < onàmtten.Denn er proponnre > 6,7.denen Ständen des Königreichs, daß sie seinen Vetter, den nachmah,ligen Käyjer kerclinanclum !!. zum König in Böhmen kröknen zollen;welches zwar geschahe; jedoch mit der èoneliríon , daß ihr MajestätS-Bricf «.onllrmiret werden solle, worzu sich der Käyser v rstunde.

Nach der Crönung zog der Käyjer kvinnkiss. und der neue Könia inBöhmen keeclisiL tlus il zum Churfürsten in Sach'sen, sokl-mn Oeo §dem Eisten nach Dreßden. welches die Lutheranerin Böhmen or einZar gutes Omen hielten; allein sie fanden sich in ihrer Rechnung beira-

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