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MM, davon euch biß auf diese Stunde anhero in das Reiche derer Todtennoch nichts zu Ohren gekommen.
kkiOLincuF.
Ich bin dessen zufrieden mein Sohn ! und werde, in Erzehlrma mei-ner Historie, bey nahe gegen euch eben so reden, wie ich gegen einen Frenr-den reden würde. Ihr aber könnet nachhero, wann ihr zu der Curigenschreitet, diese gleichfalls odlsrvwen.
Mein Vater, k'mîàus IV. erster Neformirter Churfürst zu derPfaltz, bekam den Bey-Namen der Aufrichtige, und meine Mutter,lâîià war eine Tochter vvûliiàs, Printzens von Oranien, vonder ich, àno 1596. zu Amberg in der Ober-Pfaltz, gebohren worderi-
Es starb mein Vater àno 1612. in dem 14. Jahre meines Alters,und hatte, weil ich annoch eines Vormundes benöthiget war, ein Testa-ment gemachet, worinncn er meinen VeiterMmmem, Herhogen vonZwcybrücken darzu ernannt, kbilipp , Hertzog von Reuburg,machte demnach solches strittig, und begehrte, viZore^ucea-Lä, alsimoi le^itiinu8 zugelassen zu werden. Leßlich aber muste er gleichwohldemvonZweybrückcn nachgeben,weil dieser dargethan, daß zwar diegüldene Bulle von der ^,ne!a leZitima redete, die 'icllameutaria hinge-gen darum nicht ausgeschlossen, noch also contra jura communia die rcZi-liina dcr^e.Nainentarire vorzuziehen sey.
Man sahe sich, bald nach meines Vaters Tcdt, an denen Europäi-schen Höfen hin und wieder, nach einer Printzeßin vor mich um. Endlichfiel die Wahl auf Ll-Sabetbam, Königs ^cobii. In Engelaud PrintzeßinTochter. 'DieWerbung umdiesePrmHeßingeschahe. Die Heyraths-'l>aàrn wurden geschlossen, und ich reisete nach London, in der AbsichtLas Beylager mit ihr zu vollziehen. Nachdem ich mich nun eine Zeit-lang an dem Hofe jacol-.i i. aufgehalten, und einen recht propren und ga-KnienFreyercTirethatte, bestieg ich das Bräutigams Bette indem 17.Jahre meines Alters.
Solches Bräutigams Bette gab mir recht unaussprechlichesVcr-gnügen. und unsere Lrbe hatte etwas gantz entzückendes, reines und feu-riges in sich, so da machte, daß wir einander nie sattsam umhaljen undküss r: inmttur, send. rn es immer da wieder anfiengen,wo wir es gelassenhatten, o > m: meine Braut war fast mit mir in einem Alter, und moch-te nicht unjüglich eine derer grosten Schönheiten in Europa genemretwerden.
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